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Dormagen
Stürzelberg gewinnt Stadtteil-Wettbewerb

Dormagen. Neun Teams kämpften gestern während des Michaelismarktes rund um das Historische Rathaus um Punkte. Am Ende holte Stürzelberg den Sieg und spendet das Preisgeld von 1000 Euro für einen neuen Kunstrasenplatz. Von Christine Sommerfeld

Welches Team holt die meisten Bälle aus dem Pool? Wer beantwortet alle Quiz-Fragen richtig? Beim Stadtteilwettbewerb im Rahmen des Michaelismarktes stellten gestern neun Teams aus Dormagen Mitte und den Stadtteilen Wissen und Geschicklichkeit unter Beweis, am Ende landete Stürzelberg an der Spitze.

"Ich bin total stolz, alle sind sehr engagiert", sagt Michaela Jonas, Vorsitzende der City-Offensive Dormagen, die den Wettbewerb veranstaltet. Bei der ersten Station auf der Rathaus-Bühne müssen Fragen aus verschiedenen Wissensgebieten von Erdkunde über Architektur bis Film beantwortet werden. "Die Fragen haben wir alle bei Günther Jauch aus dem Computer rausgehackt", behauptet Uwe Schulz augenzwinkernd. Der Radiomoderator von WDR 2 führt launig durch den Wettbewerb. Dicht gedrängt stehen die Zuschauer vor der Bühne und verfolgen das Geschehen, feuern lautstark ihre Favoriten an. "Ich hatte mit Fragen über Dormagen gerechnet und mich darauf vorbereitet. Jetzt kommen ganz andere Fragen", sagt Agnes Meuther aus dem Team Stürzelberg. Aber ihr Team, das bei einem Sieg das Preisgeld für einen Kunstrasenplatz in Stürzelberg spenden will, lässt sich nicht beirren. Auch die anderen Teams wollen das Preisgeld - gestiftet von dem Dormagener Unternehmer Udo Bünz - für Kinder und Jugendliche in ihren Stadtteilen gewinnen und geben alles für den Sieg. Da kommt so mancher ins Schwitzen. Eine willkommene Erfrischung bei dem sonnigen Wetter bietet der Pool auf der Grünfläche hinter dem Rathaus. Während ein Team mit Paddeln Wellen erzeugt, muss das andere versuchen, möglichst viele Tischtennisbälle aus dem Wasser zu fischen. "Wir waren an dieser Station bislang die schlechtesten", bedauert Krimi-Autorin Catherine Shepherd vom Team Zons. "Doch es macht viel Spaß", so das Urteil der Schriftstellerin. Wenn Zons gewinnt, soll das Geld den beiden Kindergärten im Stadtteil gespendet werden. Bislang sieht Shepherd ihr Team aber eher im Mittelfeld. Am Handballtor hinter dem Rathaus müssen die Teilnehmer alles geben. Mühelos hält Julian Mumme vom TSV Bayer Dormagen fast jeden Ball. "Das ist sehr schwer, ich fürchte, hier holt keiner Punkte", meint Thorsten Janning vom Team Horrem. Doch das Team Rathaus mit dem Bürgermeister in seinen Reihen kann sich über einen Treffer freuen: "Wir sind zufrieden", kommentiert Bürgermeister Erik Lierenfeld. Seine Gruppe möchte die tausend Euro bei einem Sieg den Zweit- und Drittplatzierten schenken: "Damit würde unsere Siegprämie dann zwei Stadtteilen zugute kommen." Ob Jonglieren, eine steile Rampe möglichst schnell hinauflaufen oder einen Teamkollegen, der ein Tablett mit randvollen Wassergläsern hält, zu zweit in der Schubkarre über eine Wippe fahren - die Teams geben ihr Bestes. Zum Schluss holt Stürzelberg den Sieg, gefolgt von Rheinfeld und Nievenheim/Ückerath und Zons, das im Stechen um Rang drei verlor.

Quelle: NGZ
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