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Dormagen
Telekom-Chaos in Stürzelberg dauert an

Dormagen. Immer noch klagen Bürger über Probleme mit ihren Anschlüssen. Auch der Hausnotruf ist teils gestört. Von Stefan Schneider

Am vergangenen Freitag hatte es noch so ausgesehen, als sei das Durcheinander mit Nicht-Erreichbarkeit von Angehörigen, fehlgeleiteten Anrufen, kuriosem Nummernsalat und merkwürdigen Display-Anzeigen bei Stürzelberger Telekom-Anschlüssen geordnet. Doch gestern wurden der NGZ-Redaktion wieder Fälle von Telekom-Kunden in dem Dormagener Ortsteil bekannt, bei denen die Probleme fortdauern - seit nun schon über einer Woche.

Zum Beispiel bei der Mutter von Ursula Feuerstaake und beim Anschluss eines Nachbarhauses, jeweils in der Stürzelberger Unterstraße. Und weiterhin in einem Haushalt am Kapellenberg. "Die Betroffenen sind alle über 80 Jahre alt, teilweise läuft der Hausnotruf der Senioren über die Telekom-Leitung. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn was passiert?", fragt Feuerstaake rhetorisch.

Der Kontakt zur Service-Hotline der Telekom habe zwar funktioniert, die Auskunft, die sie dort erhalten habe, sei für sie aber inakzeptabel, erzählt Ursula Feuerstaake: "Man sagte mir, dass ein Techniker rausgeschickt werde - am nächsten Donnerstag oder Freitag." Eine viel zu lange Frist, wie sie findet: "Das geht doch nicht, dass die Leute fast zwei Wochen warten müssen, bis die Störung behoben ist."

Die Telekom wollte in der Nacht vom 18. auf den 19. September in Stürzelberg analoge Telefonanschlüsse auf digitale Nutzung umstellen. Dabei habe es Störungen aufgrund von Fehlern in den Schaltunterlagen gegeben, hatte Harald Lindlar von der Deutschen Telekom am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion per E-Mail eingeräumt - und gleichzeitig davon berichtet, dass Störungen an der Feldstraße inzwischen behoben seien. In anderen Stürzelberger Straßen ist das nachweislich nicht der Fall. Eine neuerliche Nachfrage unserer Redaktion bei der Deutschen Telekom wurde gestern von Sandra Rohrbach beantwortet: "Ich kann Ihnen leider erst morgen wieder dazu Auskunft geben, die Recherche läuft noch." Es tue ihr leid, wenn die Kunden weitere Unannehmlichkeiten hätten.

Quelle: NGZ
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