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Dormagen
"Terrier-Adel" trifft sich zur Schau

Dormagen. 134 Hunde aus 20 verschiedenen Rassen stellten sich dem Urteil der Jury. Von Vera Straub

Aufgehübscht und voller Lust, sich zu den Preisrichtern zu präsentieren, tummelten sich jetzt 134 Hunde aus 20 verschiedenen Terrierrassen auf dem Gelände der noch jungen Ortsgruppe Dormagen des Klubs für Terrier von 1894 (KFT).

Zum Allerschönsten wurde der Glatthaar-Foxterrier Konrad von den schönen Bergen von seinem stolzen Besitzer Friedrich-Wilhelm Schöneberg aus Herford gekürt. Er reiste mit einem großen Pokal, einer Rosette und einem Erinnerungsfoto nach Hause. "Wir fotografieren jeden Rassebesten, bevor er in den Ehrenring geht", erklärte Hubert Wirtz vom KFT Dormagen. Da musste so manch ein Vierbeiner schon gelockt und bezirzt werden, um die richtige Haltung anzunehmen. So auch Henry. Der achtjährige Welsh Terrier zählte mit seinem Alter zu den Veteranen auf dem Ausstellungsplatz und feierte dort als bester große Erfolge. "Wir sind sehr stolz auf unseren Rüden", sagte Besitzerin Patricia Hey, die mit insgesamt drei Hunden aus Kerpen gekommen war. "Henry ist sowieso ein toller Hund: aufgeschlossen, freundlich, sehr groß und muskulös." Das kam bei den Richtern gut an.

Es war schon ein spannendes Geschehen, das den Sonntag über auf dem grünen Areal vonstatten ging. Zahlreiche Züchter, teils aus Belgien oder den Niederlanden angereist, hatten ihre Vierbeiner mitgebracht, um sie im Vergleich mit anderen Terriern bewerten zu lassen. Und damit die Tiere auch einen besonders guten Eindruck hinterließen, wurden sie von ihren Herrchen und Frauchen stets sorgfältig gekämmt und gebürstet. Mit dabei waren fast alle Rassen, die zu den Terriern gehören. Vom "Schwarzen Russen", der größten Terrier-Art, bis zum Yorkshire. Aber wie wurden die Hunde nun bewertet? "Für jede Rasse gibt es eine Beschreibung, wie sie im Idealfall auszusehen hat", erklärte Hubert Wirtz.

Quelle: NGZ
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