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Volleyball
TSV erhält Adelsschlag vom Verband

Volleyball: TSV erhält Adelsschlag vom Verband
Im zweiten Spiel der Gruppenphase traf der TSV Bayer Dormagen - mit Leonie Kaulich, Julia Küker, Svenja Schumacher und Sabine Kranz - auf den VV Schwerte. Bei der 0:2-Niederlage waren die Dormagenerinnen chancenlos. FOTO: Peter Fischer
Dormagen. Die Dormagener glänzen als Ausrichter der Westdeutschen Meisterschaft der U 16-Volleyballerinnen. Von Hendrike Gierth

"Das war das Beste, was ich seit langem gesehen haben" - mit dieser Aussage sprach Peter Pourie den meisten Trainern, Funktionären, Athleten und Zuschauern, die den Weg zu den Westdeutschen Meisterschaften der U 16-Volleyballerinnen nach Dormagen gefunden hatten, aus der Seele. Denn der Landestrainer der Mädchen im Westdeutschen Volleyball-Verband war bei weitem nicht der einzige, der dem Team des TSV Bayer Dormagen ein ganz dickes Lob für die Organisation und Durchführung der Meisterschaft aussprach. Und so zog auch Dormagens Sportlicher Leiter Peter Radomski ein durchweg positives Fazit nach zwei arbeitsintensiven Meisterschaftstagen: "Besser kann man es fast nicht mehr machen - es war nahezu perfekt. Ein dickes Dankeschön geht an unser engagiertes Helferteam."

Pourie bezog sein Lob aber nicht nur auf die Organisatoren vom TSV, sondern auch auf das sportliche Niveau, das die jungen Volleyballerinnen am Netz zeigten. "Das Niveau war echt heftig", resümierte Pourie - und damit meinte er nicht nur die Leistungen im Finale, in dem sich nach drei engen Sätzen der VV Humann Essen gegen den VoR Paderborn durchsetzte, sondern auch die in den vielen anderen Spielen in Vor- und Zwischenrunde sowie den Platzierungsspielen.

Einziger kleiner Wermutstropfen aus Sicht des Ausrichters war das Abschneiden des eigenen Teams: Zwar zeigten die Schützlinge von Trainer Gerald Maronde in allen Spielen sehenswerte Spielzüge, am Ende blieb aber in einem starken Feld nach nur einem Sieg der elfte Platz. Lediglich die DJK Eintracht Datteln landete im Gesamtklassement nach der 0:2-Niederlage gegen den TSV noch hinter den Dormagenerinnen. Die hatten zuvor jeweils mit 0:2 gegen den Finalisten Paderborn, VV Schwerte, FC Junkersdorf Köln sowie 1:2 gegen den Erkelenzer VV verloren. Erst im letzten Spiel des Tages folgte mit dem 2:1 gegen Datteln der einzige Sieg und der persönliche positive Abschluss.

Für das Orgateam um Robby Sanders und Thomas Küker heißt es jetzt kurz durchschnaufen, ehe in den Osterferien dann mit dem WVV-Cup das nächste Ereignis ansteht - das findet nun zum dritten Mal in Folge in Dormagen statt, in diesem Jahr allerdings in arg abgespeckter Version mit deutlich weniger Mannschaften.

Quelle: NGZ
 
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