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Dormagen
Verbraucherberatungsstelle öffnet an der Kölner Straße

Dormagen: Verbraucherberatungsstelle öffnet an der Kölner Straße
Dorothea Khairat, Leiterin der Dormagener Verbraucherberatungsstelle, und Sigrun Krümmel, Regionalleiterin, in den neuen Räumen. FOTO: Anja Tinter
Dormagen. Es habe schon einige Zeit gedauert und so manches Gespräch sei notwendig gewesen, doch schließlich sei der Vermieter ihnen so weit entgegengekommen, dass die Räume bezahlbar wurden, sagt Matthias Arkenstette, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW. Heute öffnet die Dormagener Beratungsstelle an der Kölner Straße 126-128, nachdem ihre Adresse über 20 Jahre "Unter den Hecken" lautete. Von Anneli Goebels

260 Quadratmeter stehen Leiterin Dorothea Khairat, ihren Kolleginnen und Experten, die stundenweise zu Spezialberatungen nach Dormagen kommen, jetzt zur Verfügung. Wie lange Khairat dort allerdings noch tätig sein wird, steht nicht fest. Klar ist, dass sie die Leitung der Beratungsstelle in Neuss übernehmen wird. Unklar ist nach wie vor, wann das sein wird, denn immer noch gibt es keine passenden Räumlichkeiten. "Wenn es soweit ist, wird es in Dormagen aber einen nahtlosen Übergang geben", verrät Arkenstette und: "Es wird wieder eine Leiterin sein."

Was Dorothea Khairat besonders freut: Am neuen Standort gibt es im Eingangsbereich eine Empfangstheke, drei Beratungsräume und einen Gruppenraum, in dem beispielsweise Jugendgruppen, Schulklassen oder Vertreter des Netzwerks 55plus zu bestimmten Themen Auskunft erhalten. Auch der Beirat der Beratungsstelle kann dort künftig tagen.

160.000 Euro koste die Einrichtung in Dormagen pro Jahr, sagt Regionalleiterin Sigrun Krümmel. 50 Prozent davon übernehme das Land, die anderen 50 die Kommune. Lange hat Dormagen damit gehadert, allein für diese Kosten aufkommen zu müssen. Schließlich wurde und wird (noch) die Beratung von Menschen aus dem ganzen Rhein-Kreis genutzt. Bereits seit zwei Jahren und wie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke gestern bestätigte auch weiterhin, beteiligt sich der Kreis an der Finanzierung über eine Spende der Sparkassenstiftung.

Und die Stadt Dormagen wird ihren Anteil auch mit einer "Sachdienstleistung" erfüllen: Künftig werde eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung dort halbe Tage als Bürokraft eingesetzt, wie Bürgermeister Erik Lierenfeld bei einem Rundgang gestern erklärte, an dem auch Vertreter einiger Ratsfraktionen teilnahmen. Der neue Mietvertrag läuft über zehn Jahre und gilt auch für den Weltladen, der mit an die Kölner Straße gezogen ist.

Quelle: NGZ
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