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Dormagen
Verein sucht Künstler für Wegekreuz am Bahnhof

Dormagen. Die Förderer schreiben die Arbeiten aus und wollen eine Jury über die drei besten Vorschläge entscheiden lassen. Von Stefan Schneider

Jetzt sind die Künstler und andere kreative Köpfe gefragt: Der Förderverein Wegekreuz für den Dormagener Bahnhof hat die Ausschreibung für die Anfertigung des Objektes fertiggestellt. Nachzulesen ist sie bereits auf der Internetseite, die die Förderer unter www.wegekreuz-dormagen.de (Stichwort: Downloads) freigeschaltet haben. Vereinsvorsitzender Reinhard Hauschild will die Anforderungen auch bei der nächsten Mitgliederversammlung am Dienstag, 26. Januar, 19 Uhr, im Römerhaus neben der Kirche St. Michael vorstellen und erläutern. Das Kreuz soll auf einer dreieckigen Fläche zwischen Bahnhof und AHG-Klinik aufgestellt werden.

"Ich werde auch schöpferisch Tätige Menschen in Dormagen auf die Ausschreibung aufmerksam machen, damit wir möglichst viele Ideen bekommen", sagt Hauschild. Wobei sich jeder Interessierte bewerben kann, auch von außerhalb der Stadt. Wichtig ist dem Förderverein, dass die Bewerber ihren Entwurf in Bild und Text präsentieren und die dahinter stehende Idee und die Aussage, die das Wegekreuz vermitteln soll, erläutern. Erwartet werden außerdem Angaben zum Preis und zu eventuellen weiteren Kosten zur Verwirklichung des Werkes und zum Zeitrahmen, in dem der jeweilige Bewerber das Objekt anzufertigen gedenkt. Das Kreuz soll nicht höher als 2,5 oder 3 Meter sein. Eine Jury wird unter allen eingereichten Vorschlägen die drei besten auswählen.

Wer schließlich den Zuschlag bekommt, sollen die Mitglieder des Fördervereins entscheiden. Auch in der Jury sollen laut Hauschild Vertreter des Fördervereins sitzen - allerdings nur zwei. "Und dazu muss keineswegs unbedingt der Vorsitzende gehören", sagt Hauschild und fügt an: "Wir wollen gute Nachbarn sein, deshalb sollten Vertreter der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD), der Technischen Betriebe Dormagen (TBD) und der AHD-Klinik mitbestimmen dürfen." Die SVGD betreibt u.a. das Kundencenter am Bahnhof, die TBD stellen das Grundstück, das wiederum an das Gelände der AHD-Klinik grenzt.

In der Jury vertreten sein sollen auch jeweils ein Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche - sowie möglicherweise von Geldinstituten, die als Sponsoren auftreten.

Quelle: NGZ
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