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Wort Zum Sonntag
Versöhnung schafft innere Freiheit

Dormagen. Gott bietet jedem Menschen Versöhnung an! Das haben wir als Christen Ostern gefeiert. Diese Versöhnung hilft uns im Umgang miteinander. Fällt es Ihnen leicht, sich nach einem Streit zu versöhnen? Es ist mehr, als nur "Schwamm drüber" zu sagen.

Im Gegensatz zur Vergebung, die auch ohne den anderen ausgesprochen werden kann, braucht es beide Parteien. Der erste Schritt der Versöhnung ist, dass einer beginnt, seine Arme zu öffnen, und damit signalisiert: "Ich bin wehrlos, ich möchte mich mit Dir versöhnen." Der andere reagiert und öffnet seine Arme auch.

Der zweite Schritt: Beide gehen sich entgegen. Wer sich versöhnen will, muss sich bewegen und kann nicht in seiner Position erstarren, muss zuhören wollen. Dabei müssen die Dinge klar benannt werden.

Der dritte Schritt: Sich vorsichtig in den Arm nehmen, ohne sich zu erdrücken. Durch gute Erfahrungen kann Vertrauen wachsen.

Der vierte Schritt: Jetzt sich wieder loslassen und freigeben, damit jeder als Versöhnter seinen Weg weitergehen kann. Ob das mit dem anderen geschieht, wird sich zeigen. Nicht immer wird der ursprüngliche Zustand wieder erreicht, das gilt es von beiden Seiten zu akzeptieren.

In jedem Fall schafft Versöhnung innere Freiheit und neue Lebensräume. So will es Gott und hat dies für uns ermöglicht! Diese Erfahrung mit Gott und den Menschen wünsche ich Ihnen. Roger McCloy

Pastor der Baptisten-Gemeinde

Quelle: NGZ
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