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Dormagen
Vertreter der Polizei auf Weltebene geht in Pension

Dormagen. Hubert Vitt will internationale Kontakte weiter pflegen.

Polizeidirektor Hubert Vitt geht in den Ruhestand. Der 62-jährige Familienvater aus Dormagen hat als Vizepräsident der deutschen Sektion der IPA (International Police Association) im aktiven Dienst viele Freundschaftsbande zu den Polizeibehörden in verschiedenen Länder geknüpft. Er nahm auch am IPA-Weltkongress teil. Seit 2007 leitete er die Geschicke der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz bei der Kreispolizei in Viersen. Es ist die größte Polizeidirektion dieser Behörde. Zudem vertrat der in Bonn aufgewachsene Beamte, der der Polizei des Landes NRW seit 1971 angehört und den Polizeiberuf von der Pike auf als Streifenbeamter erlernt hat, auch den Abteilungsleiter der Polizei bei dessen Abwesenheit und lenkte dann auch die Geschicke der gesamten Kreispolizeibehörde. In vielen Großeinsätzen fungierte der Polizeidirektor als Einsatzleiter.

Seine Kollegen beschreiben den Dormagener als "professionell, dabei mit der gebotenen Gelassenheit und mit einer besonderen menschlichen Art". Nie habe Vitt seinen rheinischen Humor verloren. So habe er zum Beispiel in den letzten Wochen seiner dienstlichen Tätigkeit als gerade 62-Jähriger die Mitarbeiter der Kreispolizei stets augenzwinkernd mit den Worten begrüßt: "Sie haben gerade den ältesten Beamten der Kreispolizeibehörde Viersen vor sich." In einer Feierstunde verabschiedeten sich Behörden- und Abteilungsleiter, die Führungskräfte der Behörde sowie alte Weggefährten jetzt von dem Polizeidirektor.

Die Pflege der Freundschaften zwischen Polizisten über die Ländergrenzen hinweg wird für Vitt auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ein wichtiges Anliegen bleiben. Denn im Ruhestand will der passionierte Entdecker fremder Länder noch viele Reisen unternehmen.

Quelle: NGZ
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