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Dormagen
Verwaltung erstellt Wegplan für Angerhausen-Schule

Dormagen. Obwohl er zu Beginn der Schulausschuss-Sitzung von einer Informations- in eine Beratungsvorlage umgewandelt worden, mündete die Beratung am Ende einer knapp vierstündigen Sitzung nur noch in ein einstimmiges Kopfnicken der Politiker. Worum es ging?

Um den Schulwegplan der Theodor-Angerhausen-Schule. Vor über einem Jahr war im Hauptausschuss darüber gesprochen worden. Nun liegt er vor, wird kopiert und "soll an Eltern und Schülern verteilt werden", wie Schulausschussvorsitzende Birgit Burdag abschließend sagte. Grund, ihn zu erstellen, um so beim Schulweg Hilfestellung zu leisten, war ein Antrag der CDU-Fraktion für die Hauptausschuss-Sitzung am 8. Mai des vergangenen Jahres gewesen. Darin hatten die Christdemokraten gebeten, die Verkehrsituation an der "versetzten" Kreuzung Langemark-/Helbüchelstraße nach Plänen von 1991 (Verringerung der breiten Fahrbahn, Anlage eines Pflanzbeetes) zu entzerren. Denn, so heißt es in dem Antrag: "Viele Autofahrer wissen nicht, wie sie sich an dieser Stelle korrekt verhalten sollen."

Das sah die Verwaltung anders. Abgesehen von den Kosten (geschätzt wurden mindestens 15.000 Euro) war sie der Ansicht, dass gerade die "versetzte" Kreuzung für eine deutliche Verlangsamung des fließenden Verkehrs sorge. Auch die Vorfahrtslage sei eindeutig: rechts vor links. Unfälle dort seien der Verwaltung nicht bekannt. So wurde der Antrag in der Sitzung abgelehnt - allerdings ein Schulwegplan für das Umfeld der Grundschule empfohlen. "Schulwegpläne hatten wir schon immer. Sie werden beim Elterninfo-Abend für die neuen Erstklässler verteilt", sagt dazu Annette Gruner, kommissarische Leiterin.

(goe)
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