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Dormagen
Verwaltung hilft Tafel bei der Suche nach Grundstück

Dormagen. Dass die Dormagener Tafel ihre Räume an der Kölner Straße 13 in absehbarer Zeit verlassen muss, ist schon länger klar. Denn die Immobilie dort wird verkauft werden. Nun hat sich die Vorsitzende des Vereins, Claudia Manousek, an Bürgermeister Erik Lierenfeld gewandt, mit der Bitte, bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück für einen neuen Standort behilflich zu sein. Das teilt die SPD-Fraktion in einem Schreiben mit. "Wir sind nicht in Zeitdruck", äußert sich Manousek gegenüber der NGZ. "Doch wir müssen Maßnahmen treffen, um im Falle des Falles vorbereitet zu sein", sagt sie. Ziel sei es, bis Ende 2016 einen passenden Standort gefunden zu haben und dann bis Mitte 2017 umgezogen zu sein. Zurzeit geht Manousek davon aus, dass der Verein ein Grundstück der Stadt pachten oder kaufen und darauf eine Halle setzen werde. "Auch mit einem Fertighallenbauer sind wir in Gesprächen", sagt Manousek. 200 000 bis 220 000 Euro werde solch ein Gebäude wohl kosten. "Ein Architekt überprüft gerade, wie hoch die Folgekosten für uns sein werden", sagt die Tafel-Vorsitzende. Von Anneli Goebels

In seiner Antwort, so die SPD-Mitteilung, hatte der Bürgermeister geschrieben, dass die Mitarbeiter des Liegenschaftsamtes mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück bereits beschäftigt seien. Eine erste Ortsbesichtigung habe bereits stattgefunden. 1200 Quadratmeter müsse das Grundstück haben, so Manousek. Sie selbst favorisiert einen neuen Sitz der Tafel im Gewerbegebiet Top West oder im Gewerbegebiet Roseller Straße. "Wichtig ist die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr", sagt sie. Denn die Kunden der Tafel besitzen in der Regel kein Auto.

Quelle: NGZ
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