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Dormagen
Viele Paten für den Ehrenfriedhof

Dormagen: Viele Paten für den Ehrenfriedhof
Stadt dankt Schützen: Sechs Paare folgten dem Beispiel von Margret und Heinz Krosch (4. und 3. v.r.), Bänke für den Ehrenfriedhof zu spenden. FOTO: A. Tinter
Dormagen. Sieben Sitzbänke stifteten Schützenkönige und ein Ehrenmitglied des BSV für den Ehrenfriedhof. Weitere Schützen bringen ihn heute in Ordnung. Von Carina Wernig

Auf dem Ehrenfriedhof an der Nettergasse gedenkt der Bürger-Schützen-Verein an jedem Festsonntag nach der Heiligen Messe der Gefallenen durch Terror und Krieg. Viele Dormagener nutzen den Ehrenfriedhof auch, um an die Verstorbenen ihrer Familie oder aus dem Freundeskreis zu denken. "Da übernehmen wir gern die Aufgabe, den Ehrenfriedhof zu pflegen", erklärte BSV-Vorsitzender Rolf Starke.

Die Besucher können sich nun ausruhen: Gestern wurden sieben von den Schützen gespendete Sitzbänke am Rand des Ehrenfriedhofs der Stadt übergeben. "Vielen Dank an alle, die sich für diese gute Sache eingesetzt haben", bedankte sich Bürgermeister Erik Lierenfeld bei den Schützen für die Spende und den Technischen Betrieben Dormagen für die Umsetzung der Sitzbank-Aktion, die noch nicht abgeschlossen sein muss. "Hier ist noch Platz für weitere Bänke, sagte BSV-Ehrenvorsitzender Heinz Krosch. Seine Frau Margret hatte die Idee zu den Bänken, als sie 2000/01 Schützenkönigspaar von Dormagen waren, wie Heinz Krosch berichtet: "Damals kamen wir mit dieser Idee etwas zu spät für die Realisierung, doch als ich vor zwei Jahren Schirmherr war, konnten wir das in die Wege leiten." Er klärte das "Bank-Muster" mit der Friedhofsverwaltung der TBD und fand sechs Mitstreiter: das amtierende Königspaar Rainer und Petra Schoo sowie die Ex-Königspaare Udo und Heike Bünz (2011/12), Udo und Irene Heinrichs (2006/07), Horst und Hella Upadek (2001/02), Uli Thiel (1988/89) und Ehrenmitglied August Wegener.

Die Schützen sorgen dafür, dass der Ehrenfriedhof in Ordnung gehalten wird. So säubern die Hubertusschützen vom Zug "7 auf einen Streich" mit einigen Helfern anderer Züge morgen das große Ehrenfriedhofs-Feld von Unrat, heruntergefallenen Ästen und geben ihm den würdevollen Anblick für das Totengedenken am 26. Juni. "Wir werden auch die Löcher im Boden ebnen und, so gut es geht, die Stolperfallen beseitigen", erklärte Oberst-adjutant Volker Bruns, Spieß bei "7 auf einen Streich".

Quelle: NGZ
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