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Dormagen
Vorschläge zur Wirtschaftsförderung im Frühjahr

Dormagen. Ausführliche Interviews mit den Vorsitzenden der Ratsfraktionen, Gespräche mit wichtigen Entscheidern der Stadt, zum Beispiel in der Wirtschaft - nur zwei Handlungsfelder, die Expert Consult beackert.

Das Unternehmen soll Dormagen in eine bessere wirtschaftliche Zukunft führen. Genauer gesagt: erklären, welche Struktur Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing haben sollen, um erfolgreicher als bisher zu sein.

Bürgermeister Erik Lierenfeld erwartet im März/April Ergebnisse. Das habe der Gutachter in der letzten Sitzung des politischen Beirates erklärt. Lierenfeld zeigte sich offen für Lösungen, eine persönliche Festlegung gebe es nicht, sagte er. Bevor das Dortmunder Unternehmen verpflichtet worden war, bahnte sich ein Richtungsstreit an: Ausgliederung der Wirtschaftsförderung in eine GmbH oder weiterhin Teil der städtischen Verwaltung?

Für Expert Consult steht die Antwort am Ende eines langen Untersuchungszeitraumes. Dann müsse die Politik entscheiden, wohin die Reise gehen soll: Amt, Eigenbetrieb, GmbH, Stabsstelle oder Anstalt öffentliches Rechts. Das hat am Ende auch etwas mit Geld und vor allem Einfluss zu tun. Und der Aussicht auf größtmöglichen Erfolg, weil die neu geschaffene Struktur die Ansiedlungspolitik deutlich nach vorne bringen soll. Einen Königsweg gibt es dabei nicht: Düsseldorf bevorzugt eine Ämterstruktur, Dortmund hat die Wirtschaftsförderung als Eigenbetrieb laufen, Frankfurt wiederum als GmbH. Expert Consult hat die erste von drei Leistungsphasen, Analyse der Rahmenbedingungen, abgeschlossen. Jetzt geht es noch um die Erstellung eines Handlungskonzeptes und um die Organisation der (neuen) Wirtschaftsförderung. Aus den Ergebnissen der Analysephase soll eine Leitidee für den Wirtschaftsstandort Dormagen entstehen, aus Handlungsfeldern Projekte. Die Dortmunder Experten nennen drei mögliche Handlungsfelder: eine Stadt mit hoher Wohn- und Lebensqualität profilieren, ein Kompetenzfeld "Dienstleistungen" ausbauen und das Image der Stadt verändern. Geklärt wird im Frühjahr auch, ob die Stadt für ihr (Innenstadt-)Marketing einen Citymanager benötigt. Die Cido ist fest dieser Ansicht.

(schum)
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