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Dormagen
Wakeboarden - der Versuch einer Anfängerin

Dormagen: Wakeboarden - der Versuch einer Anfängerin
Einfach nur in die fest auf dem Brett montierten Schuhe schlüpfen... FOTO: Tinter Anja
Dormagen. Die neue Full-Size-Cable-Bahn auf dem "Strabi" mit 13 Hindernissen ist nun in Betrieb. Von Katrin Küper

Die neu ausgebaute Wakeboardanlage am "Strabi" bietet auf 600 Meter Länge und mit insgesamt 13 Hindernisse sowohl Anfängern, als auch Profis die Möglichkeit den Wassersport aus zu probieren und weiter zu führen. NGZ-Mitarbeiterin Katrin Küper, erklärter Neuling, wagte sich auf das wackelige Brett - ein Selbstversuch:

Nachdem ich freundlich am "Wakebeach 257" empfangen werde und mich im System registriert habe, bekomme ich meine Ausrüstung. Dazu gehören ein Neoprenanzug, eine Schwimmweste, ein Helm und ein Wakeboard für Anfänger. Ich zwänge mich in den engen, feuchten Neopren-Anzug und ziehe die Schwimmweste an.

... und die letzten Tipps von Instructor Jojo Schürheck aufsaugen, damit es auch klappt... FOTO: Tinter Anja

Der Steg der Wakeboard-Anlage ist schnell zu erreichen. Dort stehen schon einige Besucher mit ihren Boards und warten darauf, endlich wieder auf das Wasser zu kommen. Wieder andere drehen eine Runde nach der anderen. Sieht eigentlich ganz einfach aus, denke ich zu Anfang, werde jedoch schnell eines Besseren belehrt werden. Den Griff, der mich später auf 30 Stundenkilometer beschleunigen wird, festhalten und ein bisschen lenken - so weit die Theorie.

Nachdem ich eine kurze Einleitung und Tipps erhalten habe, kann es endlich losgehen. Voller Motivation schlüpfe ich in die Schuhe, die am Board festgeschnallt sind, und setzte mich auf eine Holzbank. Nur noch die Beine mit dem Board über die Bank schwingen und schon bekomme ich den Griff in die Hand gedrückt. Ein Mitarbeiter gibt mir Starthilfe und letzte Anweisungen. Mit dem Stab an die Hüfte gedrückt, das eine Bein vorne leicht angehoben, und es kann losgehen.

...und dann geht's los. Jedenfalls zunächst nur einige Meter weit. FOTO: Anja Tinter

Das Licht schaltet von Rot auf Grün und kündigt den Beginn an. Doch sobald der Druck kommt, falle ich kopfüber ins Wasser. Toller Start. Doch an Aufgeben ist nicht zu denken. Kaum bin ich aus dem Wasser geklettert, sitze ich wieder mit angeschnalltem Board startklar auf der Bank. Ich merke schon nach dem ersten Versuch jegliche Muskeln und trotzdem kann ich nicht aufhören, es weiter zu versuchen. Sobald ich wieder auf dem Board stehe, falle ich ins Wasser. Doch die Mitarbeiter muntern mich auf und motivieren, es erneut zu versuchen. Der nächste Versuch ist im Stehen auf einer kleinen Rampe, die mich auf das Wasser ziehen soll. Allerdings: Auch das funktioniert im ersten Moment gar nicht so leicht, wie es bei den anderen aussieht.

Doch je weiter ich mit der Zeit komme, desto ehrgeiziger werde ich, noch länger auf dem Board stehenzubleiben. Nachdem ich es geschafft habe weiter raus zu fahren, gelange ich über einen Steg zurück zum Anfang.

Nachdem ich mich zwei Stunden ausgepowert habe und mich wieder aus dem nassen Neoprenanzug gepellt habe, freue ich mich schon auf eine heiße Dusche. Trotzdem hat sich der Muskelkater gelohnt, denn es hat viel Spaß gemacht. Und je mehr man übt und trainiert, desto einfacher und spaßiger wird es.

Info Weitere Informationen gibt es unter www.wakebeach.de

Quelle: NGZ
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