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Dormagen
Warum Dormagener im Ausland studieren

Dormagen: Warum Dormagener im Ausland studieren
FOTO: "Tinter, Anja (ati)"
Dormagen. Kira Mrohs, Vivien Wilson, Mona El-Saytari und Gil Nicklas haben sich entschieden, ihrer Heimat nach dem Abitur den Rücken zu kehren - zumindest vorerst. Die ersten Erfahrungen sind positiv, der Mut wird belohnt.

Abitur, und dann? Das fragen sich viele Dormagener Abiturienten, nachdem sie aus der Schule entlassen wurden. "Die Welt sehen, Reisen und Erfahrungen sammeln", lautete das Ziel von Mona El-Saytari (2.v.r.), die vergangenes Jahr am Leibniz-Gymnasium ihr Abi gemacht hat. Im September beginnt die 19-Jährige ihr zweites Semester in Business- und Marketing-Management an der Oxford-Brookes-University in England.

Das ist ein Weg, den nicht viele gehen. Direkt weitermachen mit Lernen und an die Uni? Und das auch noch im Ausland? Doch die, die sich getraut haben, können es empfehlen: Gil Nicklas (r.) aus Nievenheim, der seinen Bachelor in Modedesign und Retail-Management an der EBC-Hochschule Düsseldorf macht und ein Semester in Mailand verbrachte, ist begeistert von den Erfahrungen. "Wenn man die Möglichkeit bekommt, sollte man sie auf jeden Fall wahrnehmen", meint der 20-Jährige. Vor allem die Persönlichkeitsentwicklung wird durch ein Studium im Ausland gefördert, denn man ist auf sich allein gestellt. Neue Kontakte können auch spätere Berufsmöglichkeiten auf internationaler Ebene mit sich bringen. Durch Förderangebote wie BAFöG, "Erasmus" oder Studienkredite kann auch denjenigen ein Auslandsstudium ermöglicht werden, denen finanzielle Mittel fehlen.

Auch Kira Mrohs (18/l.)) hat keine Angst vor dem Ausland. Sie absolvierte gerade ihr Abitur am Norbert-Gymnasium Knechtsteden und beginnt nach dem Sommer ein Physiotherapie-Studium an der Zuyd-Universität in Heerlen in den Niederlanden. Obwohl ihr Studiengang auf Niederländisch ist und sie bisher noch kein Wort dieser Sprache spricht, ist sie zuversichtlich. Denn tatsächlich sind Sprachkenntnisse kein großes Problem mehr. Programme wie das international anerkannte Testsystem IELTS bestätigen Sprachkompetenzen, viele Universitäten bieten zusätzlich Sprachkurse für Ausländer an. Für Vivien Wilson (18/2.v.l.)), die dieses Jahr ihr Abitur am Bettina-von-Arnim-Gymnasium gemacht hat und im September ein Diplomstudium in Kunst und Design an der Arts-University-Bournemouth in England beginnt, war es noch leichter: "Die Uni akzeptierte auch meine Note im Englisch-Leistungskurs als Sprachnachweis."

Was nach dem Studium kommt, steht für die vier jungen Dormagener noch nicht genau fest. Dass es international bleiben wird, ist aber sicher. "Man weiß nie, wo einen das Leben hinführt. Man kann nichts planen, und das ist ja das Schöne daran", so El-Saytari. Infos zum Thema gibt es im Netz, auf www.daad.de

Quelle: NGZ
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