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Dormagen
Wegekreuz am Bahnhof: Drei Entwürfe in der Endauswahl

Dormagen. Der nächste Schritt für die Aufstellung eines neuen Wegekreuzes am Dormagener Bahnhof ist getan: Eine elfköpfige Jury mit Vertretern des Fördervereins Wegekreuz, der Kirchen, der TBD und SVGD, der AHG-Klinik sowie zweier Geldinstitute und dem Zonser "Nachtwächter" Hermann Kienle hat im Dormagener Römerhaus aus 30 eingereichten Vorschlägen die drei aus ihrer Sicht besten für die Endauswahl bestimmt. Das teilte Fördervereinsvorsitzender Reinhard Hauschild auf Anfrage mit. Von Stefan Schneider

Nun sind alle Mitglieder des Fördervereins am Zug. Sie dürfen aus den verbliebenen Entwürfen demnächst bei einer Versammlung, zu der auch die - allerdings nicht stimmberechtigte - Öffentlichkeit eingeladen werden soll, denjenigen auswählen, der schließlich verwirklicht werden soll. Der Termin für diese entscheidende Versammlung soll bei der nächsten Fördervereinssitzung am 9. August festgelegt werden, sagte Reinhard Hauschild.

Die Mitglieder der Jury, die alle jeweils sechs Stimmen vergeben konnten, hatten einen klaren Favoriten. Es handelt sich dabei um einen modern und gleichzeitig geistlich wirkenden Entwurf eines Doppel-Kreuzes, dessen vorderer Teil nach vorne zeigende, abgerundete Kanten haben soll. Dadurch entsteht der Eindruck von ausgebreiteten Armen, Symbol für Aufgeschlossenheit und Willkommenskultur des Christentums. Als Material würde leicht transparentes Glas verwendet, das Kreuz stünde auf einer runden Platte mit Leuchten.

Für diesen Entwurf habe es insgesamt 25 Stimmen gegeben, berichtete Reinhard Hauschild. Der zweitplatzierte Vorschlag erhielt sechs Stimmen, der drittplatzierte fünf. Mit dieser Rangfolge ist aber noch keine Vorentscheidung gefallen. Durchaus möglich, dass die Mitglieder des Fördervereins am Ende den Entwurf auf Rang zwei oder den auf Platz drei realisieren lassen.

Der Jury seien zwei Dinge besonders wichtig gewesen, sagte Hauschild: Das Kreuz sollte als solches erkennbar sein, und der Entwurf sollte - falls vorhanden - respektvoll mit den Zeichen anderer Religionsgemeinschaften umgehen.

Quelle: NGZ
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