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Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbandes Zons
Wimmer: "Parkplatz im Süden der Zollfeste muss gebaut werden"

Mit seinem traditionellen Neujahrsempfang ist nun der CDU-Ortsverband Zons ins Jahr 2001 gestartet. Vertreter der ortsansässigen Vereine, Sportler wie Schützen, Ratsmitglieder und interessierte Bürger kamen in der Pfarrscheune St. Martinus zusammen, um sich in lockerer Atmosphäre über ortsrelevante Themen auszutauschen. Wiljo Wimmer, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion und des Ortsverbandes Zons, umriss in seinem Grußwort Themen, die nicht nur die politische Diskussion in Zons in diesem Jahr bestimmen werden.

Die Realisierung eines Baugebietes westlich von Zons hat Form angenommen. "Mangelnde Wohnbebauungsflächen haben dazu geführt, dass junge Familien aus Zons in andere Stadtteile ausweichen. Dadurch lässt in Zons die Infrastruktur nach, während woanders neue Infrastruktur geschaffen werden muss", unterstrich Wimmer die Notwendigkeit eines Neubaugebietes. Um die Attraktivität der alten Feste als Ausflugsziel zu erhalten und als Voraussetzung für verstärkte Besucherströme, die der Heimatverein zusammen mit der Stadt durch verbessertes Marketing und Merchandising nach Zons holen will, ist ein neuer Parkplatz unabdingbar.

Schon im vergangenen Jahr gab es erbitterte Auseinandersetzungen über die Möglichkeit eines Eingriffs in das Landschafts- beziehungsweise Naturschutzgebiet zu diesem Zweck. Besonders akut ist das Problem in Anbetracht der Tatsache, dass auf dem Rheintorparkplatz durch die Verbreiterung des Deiches jetzt 30 Stellplätze weniger zur Verfügung stehen. "Wir wollen den Parkplatz südlich von Zons bauen, und seine Zufahrt soll von der Aldenhovenstraße aus über den alten Rheinarm erfolgen, natürlich so, dass den Auflagen für Landschafts- und Naturschutzgebiete Rechnung getragen wird", stellte Wiljo Wimmer klar.

Auch Bürgermeister Reinhard Hauschild machte deutlich, dass die Ratsfraktion den offenen Schlagabtausch mit der Opposition nicht scheuen wird. Zur Frage der geplanten neuen Turnhalle an der Kurfürstenstraße nahm Wimmer ebenfalls Stellung: "Wir versichern den Bürgern, dass die Turnhalle an der alten Hauptschule erst dann abgerissen wird, wenn in Zons eine neue Turnhalle errichtet worden ist." Bei diesem Versprechen horchte besonders der Tischtennisverein (TTV) Zons auf, der die Halle mehrmals wöchentlich zum Trainieren nutzt.

Der Vorsitzende des Vereins, Reinhard Schoppmeyer, sowie andere Vorstandsmitglieder und vor allem Aktive waren aus einem besonderen Grund zum Neujahrsempfang erschienen. Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken beim Empfang fließt jedes Jahr einer anderen Zonser Einrichtung zu. Dieses Mal erhält die Jugendabteilung des TTV eine Finanzspritze. Seit 29 Jahren gibt es den Verein bereits. Vier Herren-, eine Damen- und eine Jungenmannschaft spielen zurzeit in verschiedenen Klassen. Mit rund 80 Mitgliedern rangieren die Tischtennisspieler auf Platz drei der örtlichen Sportvereine hinter der SG Zons und dem Zonser Fußballclub.

"Tischtennis ist eben eine Randsportart, deshalb freuen wir uns umso mehr, uns heute einmal öffentlich präsentieren zu können", sagte Schoppmeyer. Stolz führten die jungen Sportler ihre neueste Errungenschaft vor, eine Ballmaschine, wie sie auch beim Tennis zum Einsatz kommt. Von der Spende des CDU-Ortsverbandes soll im Sommer eine gemeinsame Freizeit organisiert werden. fg

Quelle: NGZ
 
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