| 00.00 Uhr

Dormagen
Zons: FDP findet Befragung zum Parken undurchsichtig

Dormagen. Stadt soll "Einwände von Anwohnern ernst nehmen".

Der Parkplatzmangel in Zons beschäftigt weiterhin Anwohner, Politik und Stadtverwaltung. Die FDP übt nun Kritik an einer Fragebogenaktion der Stadt unter Altstadtbewohnern, die nach einem Stadtteilgespräch im August mit Bürgermeister Erik Lierenfeld gestartet worden war. Nach Einschätzung des Zonser FDP-Ratsherrn Gerd Sräga habe die Umfrage nicht zur Beruhigung beigetragen, sondern Fragen aufgeworfen. "So konnte die Befürchtung einiger Anwohner, dass bereits intern Entscheidungen getroffen wurden, nicht ausgeräumt werden. Zum anderen sind die Systematik und das Auswertungsverfahren völlig unklar", urteilt der Politiker.

Bei dem Stadtteilgespräch waren verschiedene Varianten wie mehr Kontrollen zur Ermittlung von Parksündern, Parkmarkierungen, Durchfahrtbeschränkungen oder eine komplett autofreie Altstadt diskutiert worden. Im Zusammenhang mit der folgenden Umfrage hatte Sräga der Stadt vier Fragen gestellt, unter anderem zur Methodik der Auswertung und zum weiteren Prozess. Zudem seien bei Frage 3 bereits Wertungen abgegeben worden, urteilte er. Mit den Antworten des Ersten Beigeordneten Robert Krumbein zeigte er sich nicht zufrieden. Krumbein hatte angekündigt, dass die Ergebnisse der Umfrage bei der Stadtteilwerkstatt zum Flächennutzungsplan am 30. November in der Pfarrscheune präsentiert werden. Die weitere Vorgehensweise sei von den Ergebnissen und sich möglicherweise daraus ableitenden Maßnahmen abhängig. Und: Es seien keine Wertungen vorgenommen, sondern Lösungsmöglichkeiten mit logischen Konsequenzen vorgestellt worden. Sräga will das nicht so stehenlassen. "Ich erwarte, dass die Einwände und Anregungen der Einwohner ernst genommen werden. Es darf nicht wieder so ablaufen, wie bei dem Neubau des Kreisarchivs."

(ssc)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dormagen: Zons: FDP findet Befragung zum Parken undurchsichtig


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.