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Dormagen
Zonser Sportplatz wird im August fertig

Dormagen: Zonser Sportplatz wird im August fertig
Hans-Bernhard Brans, stellvertretender Jugendleiter des FC Zons, ist oft im Heidestadion, um den Baufortschritt am neuen Sportplatz zu begutachten. Nach den Erdarbeiten folgen die Tragschichtarbeiten für den Kunstrasen. FOTO: A. Tinter
Dormagen. Die Erdarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz und die Laufbahn des Heidestadions sind abgeschlossen. In der zweiten August-Hälfte soll der Fußball-Spielbetrieb möglich sein. Der neue Sportplatz kostet rund 950.000 Euro. Von Carina Wernig

In den vergangenen Wochen war im Zonser Heidestadion viel "Staub" aufgewirbelt worden: Die Erdarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz und die 400-Meter-Umlaufbahn sind inzwischen abgeschlossen. Seit April entsteht dort der neue Sportplatz für rund 950.000 Euro. "Wir liegen im Zeitplan und hoffen auf eine Eröffnung in der zweiten August-Hälfte", erklärte die zuständige Beigeordnete Tanja Gaspers. Die Stadt stehe in enger Abstimmung mit den beiden Vereinen FC Zons und SG Zons. "Wir hoffen, bereits zum Saisonstart fertig zu werden, spätestens aber zum zweiten Heimspiel", sagte Gaspers. In der Kreisliga A empfängt der FC Zons am 18. August Vorst, am 30. August Grevenbroich-Süd.

Der zweite Vorsitzende des FC Zons strahlte - vor allem, weil er am Tag zuvor Zonser Schützenkönig geworden war: Marcus Fugmann freute sich aber auch sichtlich über die Zusage eines Gastes, als Geschenk für den König zwei Parzellen auf dem virtuellen Sportplatz der jeweils 500 Mitglieder starken Klubs zu erwerben. Denn mit diesem Projekt (siehe Info-Box) soll der Eigenanteil der beiden Vereine am neuen Zonser Sportplatz miterwirtschaftet werden. Die Vereine übernehmen zehn Prozent der Kosten - nicht nur durch finanzielle Aktionen: "Die Vereine haben uns schon tatkräftig bei Rodungsarbeiten, beim Abbau der Flutlichtanlage und bei der Modellierung des Erdwalls geholfen", erläuterte Kämmerin Gaspers die "Muskel-Hypothek", deren Gegenwert an ansonsten einzukaufenden Arbeiten den Vereinen gutgeschrieben wird.

So sieht der Verkaufsstand des Spielfelds aus, die Laufbahn ist fast "ausverkauft". FOTO: screenshot

"Das ist eine gut funktionierende Kooperation", lobte Bürgermeister Erik Lierenfeld, der die rund 950.000 Euro an Baukosten für einen Kunstrasenplatz mit 400-Meter-Bahn so kommentierte: "Wir haben festgestellt, dass es viel günstiger nicht geht, auch wenn das immer wieder behauptet wird." Das Zentrum hatte im Januar detaillierte Kosten und verschiedene Modelle für Sportplatz-Bauten von der Stadtverwaltung gefordert, "denn in anderen Kommunen werden Sportplätze deutlich günstiger gebaut".

In Zons wird nun von der Firma Polytan die elastische Tragschicht für den Kunstrasen aufgebracht. Danach wird die Unterschicht aus Asphalt für die Laufbahn eingebaut, und zum Schluss kommen der Rasenteppich für Fußballer und der Kunststoffbelag für die Leichtathleten. Immer wieder schauen die Vereinsvertreter, wie Hans-Bernhard Brans, stellvertretender Jugendleiter des FC Zons, nach dem Baufortschritt. Mitglieder hatten die vorhandene Tribüne mit viel Liebe wieder auf Vordermann gebracht. "Das hier gezeigte Engagement ist wirklich beeindruckend", sagte Sportservice-Leiter Bernd Lewerenz. Beim Spatenstich Ende April, den Marcus Fugmann für den FC Zons und Joachim Fischer, Vorsitzender der SG Zons, mit ausführten, hatte FC-Jugendleiter Jörg Hofmann gesagt: "Auf diesen Moment haben wir lange gewartet."

Quelle: NGZ
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