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Dormagen
Zwei Bürgerversammlungen Ende Januar zu Asylheimen

Dormagen. In dieser Woche sollen der Stadt 18 neue Asylbewerber zugewiesen werden. "Diese Zahl kann sich täglich erhöhen", macht Stadt-Sprecher Swen Möser auf die ungewisse Entwicklung aufmerksam. Im Schnitt ist die Stadt von 25 Flüchtlingen pro Woche ausgegangen (1300 neue Asylbewerber bis Ende 2016), für die Unterkünfte errichtet werden müssen. Vor Weihnachten waren es mehr als 40, in einer Dezember-Woche sogar 77 Flüchtlinge pro Woche.

Um weiter die Bewohner in den Orten, in denen neue Unterkünfte geplant sind, über die Flüchtlingslage zu informieren, wird die Stadt Ende Januar noch zwei Bürgerversammlungen in Straberg und Gohr anbieten, wie Möser auf Anfrage erklärte. Zudem soll es Ende Februar/Anfang März eine Integration-Konferenz mit allen Beteiligten in der Flüchtlingshilfe geben, um Details der Integration direkt zu besprechen. "Wir tauschen uns aus, wie wir die neuen Nachbarn integrieren können, wie wir Schul- und Kita-Plätze ebenso zur Verfügung stellen können wie auch Arbeitsplätze", hatte Erster Beigeordneter Robert Krumbein bei einer Bürgerversammlung im Dezember gesagt.

Vor Weihnachten waren in der Asylunterkunft an der Gabrielstraße Mäuse aufgetaucht, die nun von einer Fachfirma gejagt werden. "Dass es über die Feiertage so lange gedauert hat, bis nun Abhilfe geschaffen wird, darüber sind wir auch nicht glücklich", sagte Stadt-Sprecher Möser.

Die CDU möchte prüfen, ob Flüchtlings-Aufgaben auch in interkommunaler Zusammenarbeit wahrgenommen werden können. "Neben der Vermittlung der Sprache wird es vor allen Dingen darauf ankommen, den neuen Mitbürgern auch unsere Werte und Normen im Sinne einer Leitkultur beizubringen", so Fraktionschef André Heryschek.

(cw-)
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