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Dormagen
Zwei "Helden des Sports" ausgezeichnet

Dormagen: Zwei "Helden des Sports" ausgezeichnet
Bürgermeister Erik Lierenfeld (r.) verleiht Klaus Beer (2.v.r.) und Manfred Bördgen die Goldene Münze. Monika Bördgen und Sportausschusschef Detlev Zenk (l.) gratulieren. FOTO: A. Tinter
Dormagen. Gestern Abend erhielten Klaus Beer vom TSV Bayer Dormagen und Manfred Bördgen vom Sport-Verband die Goldene Münze der Stadt Dormagen. Damit wurden die beiden Sport-Organisatoren für ihr jahrzehntelanges Wirken geehrt. Von Carina Wernig

Ihr jahrzehntelanges Wirken für den Dormagener Sport blieb auch bisher nicht ohne Anerkennung, gestern Nachmittag erhielten die beiden Freunde Klaus Beer vom TSV Bayer Dormagen und Manfred Bördgen vom Sport-Verband Dormagen (SVD) jedoch eine gemeinsame offizielle Ehrung: Bürgermeister Erik Lierenfeld überreichte ihnen die Goldene Münze der Stadt und brachte es auf den Punkt, indem er Beer und Bördgen als "zwei altgediente Kämpfer und Helden der Sportstadt Dormagen" bezeichnete, die gemeinsam sehr viel bewegt haben.

Der 81 Jahre alte Klaus Beer ist seit 50 Jahren höchst aktives Mitglied beim TSV und auch beim Sport-Verband engagiert. Lierenfeld zitierte bei seiner Würdigung Beers das Wortspiel: "Beim TSV Bayer Dormagen ist der ,Beer' los." Der gebürtige Sachse Klaus Beer hat 1954 im Dormagener Bayerwerk Arbeit gefunden und lebt mit seiner Frau Liesel in Horrem, das für die Familie Heimat ist. 63 Jahre ist Klaus Beer Mitglied der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Horrem. Klaus und Liesel Beer haben sechs Jahrzehnte lang Kinderfeste und Kinderbelustigungen in Horrem organisiert, wie Lierenfeld herausstellte: "Ihr seid ein wahres Dream-Team."

Als Tischtennisspieler war Klaus Beer beim TTC Dormagen und dann als Turner beim TSV aktiv, dort leitete er kurz danach die Turnabteilung und wurde viel später Geschäftsführer. "Getreu Deinem Motto ,Sport ist meine Leidenschaft' warst Du viele Jahre als Übungsleiter aktiv, hast unzählige Sportveranstaltungen mitorganisiert und Dich auch beim TSV in besonderer Weise immer wieder um die Nachwuchsarbeit gekümmert", zählte Lierenfeld die Verdienste auf. Beim Sport-Verband Dormagen, der damals noch "Stadtverband für Leibesübungen" hieß, kam Klaus Beer 1967 in den Vorstand. Er war der "ungekrönte Programmdirektor unserer Sportschau und der Sportlerehrung", so der Bürgermeister. Zur 40-jährigen Mitgliedschaft erhielt Beer vor zehn Jahren die Silberne Ehrennadel der Stadt.

Die bekam Manfred Bördgen auch bereits 2008, als er sein Amt als Vorsitzender des SVD abgegeben hatte. Fast zehn Jahre hat er ehrenamtlich weiter im Vorstand gearbeitet und ist erst jetzt mit 79 Jahren aus dem Gremium ausgeschieden. Bördgen war stellvertretender Vorsitzender des WSC Bayer Dormagen. Über diese Zeit sagte Lierenfeld: "Wenn jemand wie Theo Nüsing sagt, 'ich habe von Manfred Bördgen viel gelernt', kann es eigentlich kaum ein schöneres Kompliment geben." Bördgens ruhige, faire und sachliche Art habe ihn auch für seinen Einsatz im Sport-Verbands-Vorstand (seit 1981) prädestiniert. Dormagen entwickelte sich zur Sportstadt, so dass Spitzensport und Breitensport weiter wuchsen. Bördgen hat in dieser Zeit des Aufbruchs eine wichtige koordinierende Funktion übernommen. 1994 wurde er kommissarischer Vorsitzender, 1997 Vorsitzender des Dachverbandes mit rund 50 Vereinen und knüpfte den "Pakt für den Sport" mit. Der SVD-Ehrenvorsitzende wird dem Sport treu bleiben.

Quelle: NGZ
 
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