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Dormagen
Zwei Strohballen brennen in Gohr

Dormagen: Zwei Strohballen brennen in Gohr
Gut 50 Minuten dauerte der Einsatz der Feuerwehrkräfte in Gohr. Dann war der Brand gelöscht. FOTO: Daniel bothe
Dormagen. 33 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Feuer nach 50 Minuten gelöscht. Von Anneli Goebels

Es klang gefährlicher, als es dann war: Feueralarm nahe der Straße "In der Lüh" in Gohr. Dort brannte auf verschiedenen Feldern jeweils ein Stroh-Rundballen. Gegen 23.10 Uhr war der Notruf am Montagabend eingegangen. Aufmerksame Bürger hatten das Feuer gesehen. Vor Ort waren 33 Einsatzkräfte der Löschzüge Gohr, Nievenheim sowie der hauptamtlichen Wache. Sie löschten nicht nur den Brand, sondern sorgten auch dafür, dass das Feuer von den Ballen nicht auf weitere, noch nicht abgeerntete Flächen übergehen konnte. Denn dann wäre nach Auskunft der Feuerwehr ein erheblicher finanzieller Schaden, aber auch eine große Gefahr für die Umwelt entstanden. Eine sogenannte Brandsicherheitswache sei allerdings nicht notwendig gewesen. Verletzt wurde niemand.

Ob es sich um Brandstiftung handle, mochte Daniela Dässel, Sprecherin der Kreispolizeibehörde, gestern nicht bestätigen. "Bis jetzt haben wir noch keine Hinweise auf den oder die Täter", sagte sie. Daher bitte sie auch Zeugen, die in der Nacht von Montag auf Dienstag etwas beobachtet haben, sich umgehend unter 02131 3000 mit der Behörde in Verbindung zu setzen.

Die "Gohrer Strohballen" sind nicht die ersten in diesem Jahr, die eventuell angesteckt wurden. So waren im März 20 Ballen, die auf zwei Anhängern auf einem Feld zwischen Rochusweg und Tenniscenter in Stürzelberg gestapelt waren, verbrannt. Auch dort gab es keine Hinweise auf den oder die Täter. Doch lag die Vermutung nahe, dass die Ballen angezündet worden waren. "Einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Bränden können wir nicht ausschließen. Doch einen Hinweis darauf haben wir nicht", so die Polizeisprecherin. Die Ermittlungen laufen.

Ebenfalls nach einem Strohballen-Brand in Villau (Gemeinde Rommerskirchen) im Dezember des vergangenen Jahres ermittelte die Polizei gegen unbekannte Täter. 15 Ballen verbrannten dort. In allen Fällen wird übrigens eine Selbstentzündung ausgeschlossen. Über die Höhe des Schadens konnte gestern keine Auskunft gegeben werden.

Quelle: NGZ
 
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