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Dormagen
Zwei Stunden Musikgenuss mit Joscho Stephan und Sven Jungbeck

Dormagen: Zwei Stunden Musikgenuss mit Joscho Stephan und Sven Jungbeck
Joscho Stephan (2.v.l.) spielte mit seiner Band erstmals in Dormagen. Unterstützt wurde er von Lokalmatador Sven Jungbeck (r.). FOTO: Georg Salzburg
Dormagen. Wenn internationale Größen ein Konzert geben, dann ist man viel Aufwand gewöhnt. Nicht so bei Joscho Stephan und seiner Band. Zwei Stühle für die Gitarristen reichen als Requisiten. Der gesamte Fokus liegt auf der Musik. Von Christoph Glienke

Dass Stephan mit dem Joscho Stephan Quartett zum ersten Mal in Dormagen gastierte, ist dem Dormagener Sven Jungbeck zu verdanken. Er begleitet Joscho Stephan auf seinem neuen Weihnachtsalbum mit der Rhythmusgitarre und organisierte das Konzert in der Kulturhalle. Joscho Stephan scherzte über die erste Begegnung mit Jungbeck: "Ich suchte einen Gitarristen für das neue Album und fand auf Youtube diesen Kerl mit weißem Hemd und grüner Krawatte. Da wusste ich, dass er es ist."

Es war eine gelungene Mischung aus Weihnachts- und Swingstücken, die den etwa 50 Besuchern präsentiert wurde. Das Konzert begann mit "Djangos Tiger", danach jagte ein Höhepunkt den nächsten. Weihnachtsklassiker wie "White Christmas" oder "Let it snow" wurden auf eigene und kreative Art neu interpretiert. Und natürlich durfte auch einer der größten Hits von Joscho Stephan - "Bossa Dorado" - nicht fehlen.

Das Konzert war ein fast rein instrumentaler Genuss, mit Ausnahme von "Winter Wonderland", bei dem Sven Jungbeck den Gesang übernahm. Vor allem die Solowechsel zwischen Joscho Stephan und Geiger Sebastian Reimann wurden mit kräftigem Applaus begleitet. Aber auch Sven Jungbeck sowie Stefan Berger am Kontrabass wurden bei ihren Soli gefeiert. Abgerundet wurde das Konzert durch zahlreiche Ansagen von Stephan, der mit Charme und Humor brillierte. Nach mehr als zwei Stunden bekamen die Künstler Standing Ovations.

Eine viertelstündige Pause nutzten die Musiker nicht nur zum Verkauf und Signieren der neuen CD, sondern auch für angeregte Gespräche mit den Besuchern. Stephan war begeistert: "Für das erste Mal in Dormagen ist das bereits ein ziemlich großes Publikum. Ich denke nicht, dass es der letzte Auftritt hier war. Man könnte das jährlich machen."

Quelle: NGZ
 
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