Ausstellung

Wim Wenders feiert mit seinen 500 Freunden

Die Freude, dass er gerade in seiner Heimatstadt Düsseldorf mit einer so großen Ausstellung seiner Fotografien gefeiert wird, stand Wim Wenders ins Gesicht geschrieben. "Ich bin hier um die Ecke vom Museum Kunstpalast an der Klever Straße geboren und habe als Kind oft im Ehrenhof gespielt. Hier habe ich gucken gelernt", sagte der Regisseur, der seine zweite große Leidenschaft - das Fotografieren - konsequent analog und niemals digital pflegt. Von Holger Lodahl und Dagmar Haas-Pilwatmehr

Einkaufen

Zum Antik-Markt in die Schadow Arkaden

Liebhaber hochwertiger Antiquitäten können am Sonntag beim Antik-Markt in den Schadow Arkaden allerlei alte, wertvolle und gut erhaltene Stücke begutachten und kaufen. Viele Aussteller bieten ihre kostbaren Stücke an. Alte Kommoden, Stühle, Lampen oder Geschirr - in dem Shopping Center an der Schadowstraße gibt es im Laufe des Sonntags viel Interessantes und Seltenes zu entdecken. Der Eintritt zum Antik-Markt ist frei. Parkmöglichkeiten sind im Parkhaus vorhanden. mehr

Düsseldorf

Rethelstraßen-Bordelle als Flüchtlingsheim?

Zwar ist die Zukunft der ehemaligen Bordellhäuser an der Rethelstraße noch ungewiss, doch wenn es nach der Stadt geht, könnten bald Flüchtlinge dort einziehen. Zumindest hat das zuständige Amt für Gebäudemanagement bereits in diesem Sinne mit dem Eigentümer der Häuser gesprochen, heißt es. mehr

Bilderserien aus Düsseldorf
Facebook

Auf Männersuche für Mutti

Düsseldorf. Stefan Müller (der seinen echten Namen nicht in der Zeitung lesen möchte) hat einen Plan: Und zwar sucht er nach einem Mann für seine Mutter. Die ist nämlich seit sein Vater vor einigen Jahren gestorben ist alleine und das kann, findet zumindest Stefan, nicht so weitergehen. Über die Facebook-Gruppe "Nettwerk" sucht er deshalb nach einem Komplizen, wie er es nennt, "der einen Vater hat, dem es ähnlich geht", um Mutti mit besagtem Vater zu verkuppeln. Mehr als 1000 Nutzer des Sozialen Netzwerks haben seit der Hobby-Kuppler seinen Beitrag dort veröffentlicht hat, diesen mit "Gefällt mir" markiert und ihn weiterverbreitet, zahlreiche potenzielle Komplizen ihn per Nachricht kontaktiert - eine Resonanz, mit der er im Vorfeld nicht gerechnet hätte. "Ich habe das Ganze nicht großartig geplant und bin ehrlich gesagt nicht über die Maßen mit Social Media vertraut und habe das auch dementsprechend falsch eingeschätzt: Resonanz hatte ich mir natürlich schon erhofft - das Ausmaß der Anteilnahme war dann aber doch eher überraschend", sagt Müller. Er habe seiner Mutter einfach etwas Gutes tun wollen. Konkret in den Worten seines Beitrags gesprochen heißt das: "Ich würde mir sehr wünschen, dass sie noch einmal einen Anlauf nimmt und einen Menschen mit ähnlichen Eigenschaften in ihrem Leben begrüßt. Sie verdient es einfach noch einmal, jemanden zu küssen, in den Arm genommen zu werden, vielleicht gemeinsam zu reisen oder einfach nur jemanden zu haben, um etwas Zeit miteinander zu verbringen." Bloß benötige seine Mutter eben einen kleinen Stups in die richtige Richtung. mehr