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Düsseldorf
100.000 Euro durch Übungszentrum

Düsseldorf. Das neue Übungszentrum der Feuerwehr in Garath hat rund 4,6 Millionen Euro gekostet, soll der Stadt künftig aber auch 100.000 Euro pro Jahr bringen. Das teilte Dezernentin Helga Stulgies gestern im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen mit. Die zweite Jahreshälfte wird dabei als Anlaufphase verstanden, ab 2017 soll sich die Zahl der externen Nutzer deutlich steigern und auf diesem höheren Niveau stabilisieren.

Für dieses Jahr liegen bisher 13 Buchungen vor. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kalkar und Pulheim sind jeweils für eine kleine Ausbildung zu Gast in Garath, die Werkfeuerwehren von Axalta aus Wuppertal und Vallourec haben fünf beziehungsweise sechs Kurse gebucht. Weitere Anfragen gibt es von den Werkfeuerwehren von Daimler, Flughafen und Henkel sowie aus Neuss und Monheim.

In der Feuer- und Rettungswache Garath hatte Oberbürgermeister Thomas Geisel im Februar zwei Anlagen eröffnet: eine Atemschutz-Übungsstrecke und eine Brandsimulations-Anlage. Letztere ist so aufgebaut, dass unterschiedliche Brandsituationen, wie etwa Wohnungsbrände unter realitätsnahen Bedingungen imitiert werden können. Die Übungsstrecke ist ein Käfig, in dem die Feuerwehrmänner trainieren, sich mit schwerem Atemschutz-Gerät im Dunkeln zu bewegen. Die beiden Anlagen werden im Schnitt an zwei Werktagen pro Woche für Ausbildungen der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr genutzt. Für die Freiwillige Feuerwehr der Landeshauptstadt sind fünf Wochenend-Termine reserviert. Alle anderen Wochenenden können vermarktet werden.

(hdf)
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