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Düsseldorf
14-Jähriger soll sich dem IS angeschlossen haben

Düsseldorf. Gegen einen mutmaßlichen IS-Kämpfer, der sich schon als 14-Jähriger der Terror-Organisation angeschlossen haben soll, wird seit Donnerstag beim Amtsgericht verhandelt.

Im Prozess um die Vorbereitung schwerer, staatsgefährdender Straftaten, der wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten ohne Publikum hinter verschlossenen Türen geführt wird, hat der jetzt 19-Jährige die Aussage verweigert. Laut Anklage war er schon vor fünf Jahren bereit, IS-Kämpfer in Syrien oder im Irak zu unterstützen.

2014 soll er via Türkei ausgereist sein, sich dem IS angeschlossen haben und mit Waffen und Kampfmaterial ausgerüstet worden sein. Zur Begehung schwerer Straftaten gegen reguläre Regierungstruppen war er "fest entschlossen", so die Anklage. Bei der Rückkehr war er in der Türkei festgesetzt und nach Düsseldorf überstellt worden. Ein Urteil wird frühestens Ende August erwartet.

(wuk)
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