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Düsseldorf
17 Jahre nach dem Anschlag Hoffnung auf Sühne

Düsseldorf. Heute vor 17 Jahren zerstörte ein Sprengsatz am S-Bahnhof Wehrhahn das bisherige Leben von neun Einwanderer-Familien aus der ehemaligen Sowjetunion. Erstmals dürfen das Paar, das damals sein ungeborenes Baby verlor und schwer verletzt wurde, sowie seine sieben Mitschüler aus dem Deutschkursus, von dem sie damals gerade kamen, darauf hoffen, dass das Verbrechen doch noch gesühnt wird. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bereitet derzeit die Anklage gegen Ralf S. vor, der im Januar unter dringendem Tatverdacht verhaftet wurde. Der heute 50-Jährige aus dem rechtsextremen Spektrum soll die Tat mehrfach im Bekanntenkreis eingeräumt haben. Die Polizei hatte seit 2014 gegen ihn ermittelt.
(sg)
 
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