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Düsseldorf
200 tote Fische im Benrather Schlossweiher

Düsseldorf. Ein mysteriöses Fischsterben im Benrather Schlossweiher und einem Umlaufgraben beschäftigt die Mitarbeiter des städtischen Umweltamtes. Seit voriger Woche sind rund 200 Fische mit einer Größe zwischen zehn und 15 Zentimetern verendet.

Sie wurden von Mitarbeitern des Gartenamtes geborgen. Es handelt sich um Rotaugen und Brassen, die zu den Weißfischen zählen. Das Umweltamt lässt die Wasserproben derzeit untersuchen. Zusätzlich wurde der Fischgesundheitsdienst NRW eingeschaltet, meldete die Stadt Dienstag.

Bereits im März 2014 waren im Schlossweiher und einem Umlaufgraben weit über 100 Rotaugen verendet. Nach einer Untersuchung durch den Fischgesundheitsdienst war der Auslöser damals schnell gefunden: ein Parasitenbefall mit dem Erreger der so genannten Weißpünktchenkrankheit. Der Parasit setzt sich auf den Kiemen fest; es kommt beim Fisch zu Gewebeschäden sowie Infektionen. Auch bei der Stiftung Schloss und Park Benrath wartet man auf die Untersuchungsergebnisse.

(rö)
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