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Düsseldorf
21 Einbrüche in einer Woche

Düsseldorf. Einbruchsradar ist aus Ermittler-Sicht eher "unauffällig".

Es ist - gemessen an der Statistik der vergangenen Jahre - eine eher durchschnittliche Zahl von Fällen, lediglich der Anteil der Versuche liegt mit einem Drittel deutlich unter dem Mittelwert von etwa 44 Prozent. Die Zahlenspiele freilich sind kein Trost für die 14 Familien, in deren Wohnungen und Häusern sich vergangene Woche Fremde umgesehen haben, deren privatesten Besitz von schmutzigen Händen durchwühlt und deren Wertsachen gestohlen wurden. Die psychischen Folgen eines Einbruchs unterscheiden sich kaum von denen eines Gewaltverbrechens, sagen Kriminologen. Mit der Verletzung der Intimsphäre in den eigenen vier Wänden kämen viele Opfer nur schwer klar.

Das Einbruchsradar, das das kriminelle Geschehen in Düsseldorf vom 13. bis 20. Juni abbildet, deckt sich - wie viele der seit April veröffentlichen Wochen-Karten - mit der Einschätzung, die in den verschiedenen Stadtteilen zum Thema vorherrscht. Bei einer Bürgerbefragung hatten vor allem in den innenstadtnahen Stadtteilen und in den Randlagen im Norden und im Süden die Bewohner ihr Einbruchsrisiko als hoch beurteilt - und tatsächlich sind dort auch die meisten Taten verzeichnet. Nur 34 Prozent der Befragten hatten allerdings Türen und Fenster gegen Einbruch gesichert.

(sg)
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