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Düsseldorf
30 Millionen Euro für bessere Brücken

Düsseldorf. Zwei Drittel der 330 Brücken in Düsseldorf müssen kurzfristig oder umgehend saniert werden. Deshalb stehen im städtischen Haushalt für dieses und die drei folgenden Jahre jeweils rund 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte Verkehrsdezernent Stephan Keller gestern auf Anfrage der CDU-Ratsfraktion mit.

Aus den Kriterien Stand- und Verkehrssicherheit sowie Dauerhaftigkeit ergeben sich Noten für die Bauwerke. Ein Drittel liegt im Bereich von "sehr gut" bis "befriedigend", der Rest liegt darunter (26 Prozent "nicht ausreichend" oder "ungenügend") und muss daher mindestens teilweilsweise instandgesetzt werden. Bis 2020 stehen unter anderem an folgenden Orten Sanierungen an: Theodor-Heus-Brücke, Straßenbrücke Werdener Straße, Fußgängerbrücken Bastionstraße/Königsallee und Christophstraße (Uni-Kliniken). Neue Fußgängerbrücken sollen über dem Kennedydamm und am Nordpark entstehen.

Die Arbeiten an der Theodor-Heuss-Brücke waren ursprünglich für 2015 und 2016 vorgesehen. Bei der Prüfung wurden allerdings weitere Mängel entdeckt, so dass die Arbeiten deutlich umfangreicher werden. Sie sollen nun zwischen 2017 und 2019 durchgezogen werden.

(hdf)
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