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Düsseldorf
302 Flüchtlinge leben noch in Hotels

Düsseldorf. In Düsseldorf leben noch 302 Flüchtlinge in Hotels, mehr als 1000 waren es in Spitzenzeiten. Dies ist nach der Unterbringung in Traglufthallen die teuerste Art, Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu geben. Miriam Koch, die Chefin des neuen Düsseldorfer Amtes für Migration und Flüchtlinge (Damf), hofft, bis zum Jahresende all diesen Menschen einen Platz an einem der neuen Standorte verschaffen zu können. "Wenn nicht die Zuweisungszahlen rasant steigen, müsste dies möglich sein", so die Damf-Chefin. Die neuen Standorte sind entweder Container-Modulanlagen oder aber bestehen aus Holzhäusern. Mit dem Bund Deutscher Architekten ist an der Lacombletstraße ein mehrgeschossiger Bau geplant, der sogar über kleine Vorgärten und einen Gemeinschaftsgarten verfügt. Bis zum Jahresende sollen auch die Leichtbauhallen außer Betrieb genommen sein.

Zum Stichtag 31. Juli gab es in Düsseldorf 7822 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften. Sie verteilen sich auf 53 Standorte im ganzen Stadtgebiet.

(ujr)
 
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