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Düsseldorf
32 Einbrüche trotz Großeinsätzen

Düsseldorf. Die Statistik zeigt erneut eine Konzentration in der Innenstadt.

Eine Woche lang hat die Düsseldorfer Polizei ebenso wie andere Polizeibehörden im Land täglich Großeinsätze zur allgemeinen Verbrechensbekämpfung absolviert. Mit den Kontrollen in den Stadtrand-Bezirken etwa sollten mobile Einbrecherbanden schon auf der Anfahrt in die Landeshauptstadt gestoppt werden. Auch einschlägig bekannte Treffpunkte, an denen Beute weiterverkauft wird, sowie Hotels, die als Absteigen für reisende Täter bekannt sind, wurden überprüft.

Möglicherweise haben die Schwerpunktaktionen, bei denen auch die Hundertschaft im Einsatz und so die Polizeipräsenz hoch war, in der vergangenen Woche zu einer Verdrängung geführt. Das Einbruchsradar zeigt erstmals seit nunmehr vier Wochen nur vereinzelte Tatorte in den Randbezirken, darunter einen in Lichtenbroich und zwei in Garath. Einer von den Garather Fällen ist in der Nacht zum Sonntag mit Hilfe der Hubschrauber-Besatzung geklärt worden, die aus der Luft den Fluchtweg der Täter verfolgte, von denen sich einer im Sumpfgebiet am Altrhein vergeblich zu verstecken versuchte.

Bei mehr als der Hälfte der 32 in der vergangenen Woche notierten Taten scheiterten die Einbrecher an gesicherten Türen und Fenstern.

(sg)
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