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Düsseldorf
500 Gäste feiern Kurdisches Neujahrsfest und Frauentag

Düsseldorf. Newroz ist ein kurdisches Neujahrsfest und das Fest des Frühlings. Es wird in der Regel am 21. März gefeiert, die Alevitische Gemeinde Düsseldorf hat es auf den 13. März vorgezogen, da sie das erste Mal mit der Diakonie und dem Migrantinnenverein feiern wollte. "Wir haben auch beschlossen, das Neujahrsfest mit dem Internationalen Frauentag zu feiern, der ja am 8. März begangen wird", sagt Esma Cakir-Ceylan, Vorsitzende des Migrantinnenverein Düsseldorf. Und so einigte man sich auf die goldene Mitte. Und das klappte gut. Weit mehr als 500 Gäste kamen.

Manche Frauen wie Banas Abdalrahman kleideten sich in lange, bunte und elegante Gewänder. "Das ist ein persisches Kleid aus dem Irak, das ziehe ich gerne zu wichtigen Festen und besonderen Anlässen an", sagt sie. Neben dem Feiern, Tanzen und der Musik sollen das Kennenlernen und die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern dienen. Das Bühnenprogramm bestand aus Musik aus den unterschiedlichsten Regionen Mittelasiens. Einige Besucher tanzten sofort.

Die von Valie Geravandi dekorierten Tische schauten sich viele Besucher genau an. Es handelte sich um zwei traditionell eingedeckte Haftsin-Tische. Verschiedene Zutaten und Objekte werden auf den Tisch gestellt. "Knoblauch, Äpfel, Getreide, Öle, getrocknete Früchte, bemalte Eier, Spiegel und Münzgeld - ich habe sogar einen kleinen Goldfisch im Glas hingestellt", erklärt Valie Geravandi. "Die Dinge stehen symbolisch für Medizin, Gesundheit, Liebe, Geduld, Reichtum, gute Ernte und für viele andere Dinge, die wichtig sind."

(nba)
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