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Düsseldorf
653 der 8130 Babys kamen in Benrath zur Welt

Düsseldorf. Das Kaiserswerther Florence-Nightingale-Krankenhaus scheint das diesjährige Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Geburtsklinik der Uniklinik für sich entscheiden zu können. Seit Jahresanfang kamen dort 2024 Babys zur Welt. An der Uniklinik waren es bis zum 22. Dezember 1945 Neugeborene. Insgesamt haben bisher laut Stadt 8130 Kinder das Licht der Welt erblickt. In Düsseldorf gibt es sechs Geburtskliniken und das "Geburtshaus Düsseldorf", an dem Hebammen bei der Geburt vor Ort oder auf Wunsch bei Hausgeburten unterstützen.

Im Benrather Sana-Krankenhaus kamen bis zum 22. Dezember 653 Babys zur Welt. Im Vorjahr waren es 679. Die Frauenklinik hat seit der Fertigstellung des Umbaus Mitte 2014 nur noch acht Zwei-Bett-Zimmer sowie ein Einzelzimmer. Doch nicht jede Frau kann hier entbinden: Wenn während der Schwangerschaft eine problematische Geburt abzusehen ist, werden die Frauen an Krankenhäuser mit einer Kinderklinik verwiesen.

Zwischen dem Florence-Nightingale-Krankenhaus und der Uniklinik sieht es jedes Jahr bei der Zahl der Neugeborenen in der Regel traditionell sehr "eng" aus: Beide Geburtskliniken liegen in der Gunst der werdenden Mütter vorne, gerade bei Risiko-Schwangerschaften, auf deren Behandlung die beiden Kliniken spezialisiert sind. Auch die anderen Kliniken haben Besonderheiten. "Mit 18 Prozent haben wir eine niedrige Kaiserschnittquote", sagt ein Sprecher des Marienhospitals. Landesweit wird jedes dritte Baby per Kaiserschnitt geholt. Mit Hilfe der Hebammen des "Geburtshauses" hätten gerne mehr Frauen ihre Kinder zur Welt gebracht. Doch wegen Kapazitätsproblemen habe man Frauen ablehnen müssen, sagt Hebamme Isabelle Rosa-Bian. Hintergrund: Wegen der Erhöhung der Beiträge für die Haftpflichtversicherung können viele Hebammen ihren Job nicht mehr ausüben.

(semi)
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