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Abschied von der Filialbank

Düsseldorf. Siebzehn Filialen hat die Stadtsparkasse Düsseldorf in den vergangenen drei Jahren geschlossen. Die nächste, die einer menschenlosen Automaten-Niederlassung weicht, ist die am Flughafen. Auch andere Banken durchforsten ihr Filialnetz kräftig. Ein Grund, auf die Banken laut zu schimpfen? Leider nein. Von Thorsten Breitkopf

Es ist zwar ein heimeliges Gefühl, die Bankniederlassung mit dem vertrauten Gesicht des Kassiers um die Ecke zu haben. Faktisch aber passt diese Filiale in der Nachbarschaft nicht mehr wirklich zum Verhalten der Düsseldorfer Bankkunden. Waren im Jahr 1997 noch 100 Prozent der Kunden klassische Bankkunden, so nutzen heute bereits 53 Prozent der insgesamt 260.000 Sparkassenkunden Online-Banking. Die Zahl der als Beleg eingereichten Überweisungen ist seit 2002 um 60 Prozent gesunken. Die Nutzung der Kassen ist in den vergangenen zehn Jahren um 37 Prozent zurückgegangen. Die Kunden nutzen heute eher Geldautomaten oder setzen gleich auf bargeldloses Zahlen via Giro- oder Kreditkarte. Unter solchen Umständen ist die Unterhaltung eines riesigen Filialnetzes nicht finanzierbar.

Quelle: RP
 
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