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Düsseldorf
Ärger um AfD-Veranstaltung im Henkel-Saal

Düsseldorf: Ärger um AfD-Veranstaltung im Henkel-Saal
Der Henkelsaal an der Ratinger Straße in Düsseldorf von außen. FOTO: Bretz, Andreas
Düsseldorf. AfD unerwünscht: Der Betreiber des Henkel-Saals in Düsseldorf hat eine Wahlkampf-Veranstaltung der AfD in seinen Räumen abgesagt. Die Partei droht nun mit rechtlichen Schritten. 

Für den 13. August wollte der Landesverband NRW der Alternative für Deutschland (AfD) im Henkel-Saal zum Wahlkampf-Auftakt laden. "Ein Mitarbeiter unserer Eventabteilung hat die Anfrage der Partei im Juli zunächst positiv beantwortet",sagt Christian Erdmann vom Schlösser Quartier Bohème, das den Henkel-Saal an der Ratinger Straße betreibt.

"Als unsere Geschäftsführung davon erfahren hat, hat sie der AfD sofort abgesagt. Wir stimmen nicht mit den Werten der Partei überein, eine solche Veranstaltung wird es bei uns im Haus nicht geben."

Es sei ein ärgerlicher Fehler des Mitarbeiters gewesen, der Partei zunächst zuzusagen. Der Landesverband der AfD wirbt dennoch weiter mit der Veranstaltung, bei der unter anderem die Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl, Alice Weidel, sprechen soll. Es gebe Verträge, die unterschrieben seien, sagte Renate Zillessen, Sprecherin der AfD-NRW, gestern auf Anfrage.

Der Landesverband werde nun mit seinen Anwälten die Sache prüfen.

(lai)
 
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