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Kommentar
Alternativen entwickeln

Die Haushaltslage ist nicht rosig, und dadurch rücken auch die Ausgaben für Flüchtlinge stärker in den Fokus. Es ist gut, dass die Politik nachfragt und eine - sachlich geführte - Debatte in Gang kommt. Zumal der Kostenvergleich zeigt, dass ausgerechnet die auch in anderer Hinsicht problematischsten Formen der Unterbringung die teuersten sind. Die Bettenlager in Turnhallen sind kostspielig, da die Unterkünfte für kurze Zeit hergerichtet werden müssen und die Essensversorgung organisiert werden muss. Und das Anmieten von Hotelzimmern ist nicht nur für Betreuung und Integration schwierig, sondern kostet viel Geld. Wenn die Stadt möglichst schnell bessere Alternativen entwickelt, ist allen geholfen. Das wird eine der wichtigsten politischen Aufgaben des Jahres.

arne.lieb@rheinische-post.de

Quelle: RP
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