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Düsseldorf
Angeklagter gesteht Überfall auf Discounter

Düsseldorf. Bei einem Raubüberfall kurz vor dem Jahreswechsel hatten bewaffnete Räuber in einem Discounter an der Heyestraße mehr als 12.000 Euro erbeutet. Seit gestern verhandelt das Landgericht deswegen unter Raubanklage gegen vier Männer, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind. Einer der Angeklagten hat zu Prozessbeginn seine Tatbeteiligung bereits eingeräumt, ein Mitangeklagter hat für den nächsten Prozesstag ebenfalls ein Geständnis angekündigt. Laut Anklage hatten die mit Sturmhauben maskierten Räuber nachmittags am Silvestertag den stellvertretenden Filialleiter im Discounter mit vorgehaltener Schusswaffe gezwungen, den Tresor zu öffnen.

Die Täter entkamen dann mit Bargeld in Höhe von 12.100 Euro. Mit auf der Anklagebank sitzt jetzt auch ein Taxifahrer (30). Er soll vor Prozessbeginn bereits gestanden haben, dass er die Mitangeklagten zum Tatort gebracht und von dort wieder abgeholt habe. Die Anklage legt ihm aber auch noch zur Last, dass er den Räubern bei einem Treff am S-Bahnhof Gerresheim einen Elektroschocker, eine Soft-Air-Pistole sowie zwei Sturmhauben übergeben habe. Für den Überfall nutzten die Täter damals nur die täuschend echt wirkende Pistole. Einer der Mitangeklagten behauptete nach der Festnahme in ersten Vernehmungen, er habe den Elektroschocker extra aus dem Arsenal aussortiert, weil dieses Gerät echt war und es ihm damit als viel zu gefährlich erschienen sei.

Ob sich auch zwei bisher schweigsame Angeklagte im weiteren Prozessverlauf äußern wollen, ist unklar. Das Landgericht hat bisher noch vier weitere Verhandlungstermine bis Anfang August eingeplant.

(wuk)
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