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Düsseldorf
Anlagenbauer Gea kauft Hersteller von Keksmaschinen

Düsseldorf. Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer Gea hat gestern eine Vereinbarung zur Übernahme von Imaforni Int'l S.p.A., einem führenden Anbieter von Produktionsanlagen für Feingebäck, geschlossen. Das im italienischen Verona ansässige Unternehmen mit ungefähr 210 Mitarbeitern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 rund 85 Millionen Euro Umsatz.

Die Übernahme von Imaforni soll die frühere Akquisition von Comas ergänzen und stärkt Geas so genanntes "Application Center Bakery" mit komplexen Produktionslinien, insbesondere für Kekse und Cracker. Die Übernahme sei ein weiterer Schritt des Konzerns, seine führende Stellung im Bereich anspruchsvoller Prozesstechnik für die Nahrungsmittelindustrie weiter auszubauen, heißt es von Gea.

"Wir freuen uns, nach Comas im vergangenen Jahr jetzt mit Imaforni einen weiteren technologischen Spezialisten erwerben zu können. Damit gehört Gea zu den Marktführern für Prozesstechnologie im Bereich der Feingebäck-Industrie", sagt Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender von Gea. "Seit dem Verkauf unserer ehemaligen Wärmetauschersparte in 2014 haben wir inzwischen sechs neue Akquisitionen getätigt, die unser Portfolio technologisch hervorragend ergänzen. In Summe werden diese Akquisitionen die Profitabilität des Konzerns weiter steigern, während die Ergebnismargen der Wärmetauschersparte unter dem Konzerndurchschnitt lagen", sagte der Konzernchef gestern.

Heute will Gea bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf die Bilanz 2015 präsentieren.

(tb)
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