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Düsseldorf
Arbeiten am Schumann-Haus nur ohne Beckmann möglich

Düsseldorf. Während einer Sanierung des Schumann-Hauses können keine Mieter dort verbleiben - das sagt der Architekt Bernhard Bramlage, Sachverständiger für Denkmalschutz im Kulturausschuss, und bestätigt damit die Haltung der Stadtverwaltung. Susanne Schwabach-Albrecht (CDU) hatte nach dem Zustand des denkmalgeschützten ehemaligen Wohnhauses von Clara und Robert Schumann an der Bilker Straße gefragt. Die Stadt möchte dort ein Museum für das Komponistenpaar einrichten und die Mieter, darunter den Cellisten Thomas Beckmann, zum Auszug bewegen. Beckmann lehnt aber die angebotenen Alternativen ab und möchte bleiben.

Bramlage geht von einem "sehr aufwendigen Verfahren" für die Sanierung aus. Nach seinem Bekunden befindet sich das Gebäude in einem "erbarmungswürdigen Zustand". Die Holzdecken sind von einem Pilz befallen, aus Sorge vor einem Einsturz wird es mit Balken gestützt. Bramlage befürchtet durch den Pilz auch gesundheitliche Schäden für die Bewohner. Ohne eine Sanierung, so die Stadtverwaltung, könne das Konzept für die neue Schumann-Gedenkstätte nicht umgesetzt werden.

(arl)
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