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Düsseldorf
Auf Schatzsuche in der Großstadt

Düsseldorf. Beim Geocaching geht es mit dem GPS-Gerät quer durch Düsseldorf. Von Julia Chladek

Nach einem kurzen prüfenden Blick ist Simon sich sicher: Der erste Bildausschnitt auf seinem Ausdruck stammt von einem Fenster an der Fassade des Hauptbahnhofes. Schnell trägt er die Lösung auf dem Blatt ein, dann kann es weitergehen zur nächsten Station.

Der Achtjährige ist heute gemeinsam mit seiner Mutter beim Geocaching unterwegs, einer Art moderner Schatzsuche quer durch die Innenstadt. Ausgestattet mit GPS-Gerät geht es anhand vorgegebener Koordinaten von Station zu Station, diesmal entlang der "Säulenheiligen", den bekannten Figuren auf Düsseldorfer Litfaßsäulen. Wer die vorgegeben Motive findet und richtig zuordnet, erhält dann die Koordinaten für den finalen "Cache" - das kann zum Beispiel eine Namensliste sein, in die sich die erfolgreichen Finder eintragen können.

Organisiert wird das Geocaching von Anette Kletke. Sie ist Wanderführerin beim Sauerländischen Gebirgsverein und entdeckte die moderne Schatzsuche, als sie vor sieben Jahren von Lindlar nach Düsseldorf zog. In den Sommerferien bietet sie noch vier weitere geführte Touren an, die speziell für Eltern mit Schulkindern konzipiert sind.

Quelle: RP
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