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Düsseldorf-Süd
Ausbau Dreieck-Süd vor dem Zeitplan

Düsseldorf-Süd: Ausbau Dreieck-Süd vor dem Zeitplan
Niko Linden und Thomas Dötsch (v.l.) montieren stabile Mettallgitter rund um das Becken, das früher als geplant fertig wurde. FOTO: günter von ameln
Düsseldorf-Süd. Die Regenrückhaltebecken sind früher fertig geworden als geplant. Für den Gesamtausbau heißt das, dass die weiteren Arbeiten bereits im September starten. Unter anderem wird die Parallelfahrbahn der A46 erweitert. Von Maximilian Krone

Früher als noch im Mai geplant sind die Regenrückhaltebecken im Autobahndreieck-Süd fertig geworden. Noch im Frühjahr ging der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW davon aus, dass damit erst Ende diesen Jahres gerechnet werde. Die Fertigstellung der Becken ist insofern von Bedeutung, als das davon auch der weitere Umbau des Dreiecks zwischen A46 und A59 abhängt. "Ab September können nun die Bauarbeiten für den Trog für das neue Kreuzungsbauwerk beginnen", sagt ein Sprecher von Straßen.NRW. Für Autofahrer bedeute das kleinere Einschränkungen in dem Bereich, während die Baustelle eingerichtet wird.

Zudem wird voraussichtlich auch auf der Parallelspur der A46 in Richtung Düsseldorf ab September gebaut. "Derzeit läuft noch die Auftragsvergabe. So sie bis Ende des Monats abgeschlossen ist, wird dort die Fahrspur verbreitert." Diese Baumaßnahme diene bereits der Vorbereitung des sogenannten Knotendurchstoßes der A46. Denn die vielbefahrene Strecke soll in diesem Bereich auf sechs Spuren ausgebaut werden. Laut Straßen.NRW ist damit aber erst im Frühjahr 2018 zu rechnen.

Während der dortigen Bauarbeiten soll der Verkehr dann über die verbreiterte Parallelspur geleitet werden, damit es zu keinem größeren Verkehrschaos kommt. Gleiches gelte für die entgegengesetzte Fahrspur, an der die Verbreiterungsarbeiten aber wohl erst im Frühjahr oder im Sommer 2017 beginnen. Ganz ohne Behinderungen werden die Baumaßnahmen aber wohl nicht auskommen. Die Autofahrer müssen sich in diesem Bereich - besonders im Berufsverkehr, in dem sich das Dreieck jetzt schon regelmäßig zum Nadelöhr entwickelt - mit weiteren Verzögerungen rechnen.

Bereits fertiggestellt ist die neutrassierte Auffahrt auf die A59 aus Wuppertal kommend beziehungsweise der A59 zur A46 in Richtung Düsseldorf. Und auch die Rampe, die dafür sorgen soll, dass von der A46 aus Düsseldorf kommend kein Wechselverkehr beim Übergang auf die A59 entsteht ist bereits befahrbar.

Auch wenn die Arbeiten nun schneller voran gingen, als noch vor kurzen geplant, sind die Arbeiten rund ein Jahr im Verzug. Denn nach den ursprünglichen Planungen sollte mit dem Umbau des Dreiecks bereits im vergangenen August begonnen werden. Weil es aber massive Probleme mit dem Grundwasser in diesem Bereich gab, verzögerte sich der Bau der Rückhaltebecken und somit auch die Neutrassierung.

Neben den rund 2,5 Millionen Euro teuren Arbeiten an den Rückhaltebecken, dem Ausbau der Fahrspuren und dem Neubau der Rampen, wird auch am Ausbau des Lärmschutzes gearbeitet. So wird die A46 neben dem Ausbau auf sechs Spuren auch mit Flüsterasphalt belegt, um den Lärmpegel im Dreiecks-Bereich zu senken. Die Kosten für das gesamte Projekt werden von Straßen.NRW auf 26,1 Millionen Euro geschätzt.

Quelle: RP
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