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Kommentar
Ausfall transparent dokumentieren

Düsseldorf. Kann es wirklich sein, dass Eltern in akribischer Kärrnerarbeit selbst dokumentieren müssen, wann wie oft Unterricht ausfällt? Oder wäre es nicht einer auf Teilhabe und Transparenz ausgerichteten Gesellschaft deutlich angemessener, im Jahrhundert der Digitalisierung Systeme flächendeckend einzurichten, die Eltern diese mühevolle, nur punktuelle Aufschlüsse bietende Arbeit schlicht abnehmen? Ja, natürlich wäre es das.

Und doch begnügt sich das Schulministerium mit Stichproben (1,7 Prozent in 2015), denen prompt keiner Glauben schenkt. Bei Brandt-Schaars Tochter gab es Anfang Mai keine Ausfälle. Wären bei einer Stichprobe glatt null Prozent. Aussagewert: ebenfalls gleich null.

joerg. janssen @rheinische-post.de

Quelle: RP
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