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Schüleraustausch Comenius-Gymnasium
Ausflug in den Regenwald

Schüleraustausch Comenius-Gymnasium: Ausflug in den Regenwald
Die Aussicht von Walu Wugirriga. FOTO: Till-Mateo Schröder
Düsseldorf/Cairns. Der erste Ausflug der Rundreise steht an. Es geht in den Regenwald. Dort lernen die Schüler des Düsseldorfer Comenius-Gymnasiums Ureinwohner und die tierischen Bewohner kennen. Es berichtet Till-Mateo Schröder. Von Till-Mateo Schröder

20. März 2016

Eine Riesenspinne - allerdings ungiftig. FOTO: Till-Mateo Schröder

Heute war der erste Ausflug in Cairns. Wir haben morgens alle zusammen im Hostel gefrühstückt und wurden um 7.25 Uhr von unserem Guide mit dem Bus abgehohlt.

Vom Hostel aus sind wir etwa 40 Minuten in den Regenwald gefahren, wo wir von einem Aborigine erwartet wurden, der uns etwas über seine Kultur und verschiedene Heilmittel seines Volkes zum Bespiel gegen Krebs erzählte, die es in der Natur gibt. Danach hat er uns Farben für Bodypaintings gezeigt, die wir auch benutzen durften. Es gab 3 Farben, deren Bedeutungen Rot für Blut, Gelb für die Erde und Weiß für den Himmel sind. Außerdem wurde uns ein Speer und Schild gezeigt - beides Gegenstände, die die Aborigines beim Jagen verwenden.

In einem Fluss durften die Schüler auch schwimmen. FOTO: Till-Mateo Schröder

Von dem Aboriginecamp sind wir durch den Regenwald zu einem Fluss gelaufen, in dem wir schwimmen waren. Dieses Wasser ist das zweitsauberste der Welt und war erfrischend kalt. Wir waren eine halbe Stunde schwimmen, sind von kleinen Felsen ins Wasser gesprungen und haben uns unter einen kleinen Wasserfall gestellt.

Vom Fluss aus sind wir zum Crocodile Cruise gefahren, einer Rundfahrt auf einem Fluss, in dem es viele Krokodile zu sehen gibt. Dort leben Exemplare von einer Größe bis zu 4 Metern. Da es aber sehr warm war und die Krokodile Unterwasser oder in kleineren Tümpeln und Seen im Wald waren, um sich abzukühlen, haben wir "nur" ein Krokodilweibchen von 2,5 Metern Größe gesehen. Trotzdem haben wir alle viel Neues gelernt und eine schöne Bootsfahrt gehabt.

Als Nächstes haben wir eine Wanderung durch den Regenwald gemacht. Es gab viele sehr beeindruckende Pflanzen und Bäume, wie zum Beispiel die "Strangler Fig", die sich einen Baum sucht und um ihn herum wächst und ihm alle Nährstoffe entzieht bis er abstirbt. Zurück bleiben nur die wurzelähnlichen Stränge der Pflanze die aussehen wie eine Art Skelet. Außerdem hat uns unser Guide eine Ameisenart mit einem grünen Hinterteil gezeigt, das man essen konnte, sehr sauer aber auch lecker schmeckt und dazu noch gesund ist. Die meisten haben ein oder zwei probiert, auch wenn es manchmal schwer war eine zu fangen.

Ein weiteres sehr interssantes Insekt war eine in meinen Augen sehr schöne Spinne, auch wenn viele sich eher geekelt haben. Sie hat einen goldenen Panzer, ist nicht giftig, aber ist dafür die Spinne mit dem stabilsten Netz der Welt. Auch Vögel oder von Bäumen herunterfallende kleine Schlangen bleiben hängen und werden von der Spinne verzehrt. Wir haben auch eine Aussichtsplattform mit einer wunderschönen Sicht aufs Meer, den Regenwald und einen Fluss besucht.

Nachdem wir auf dem Rückweg noch an einer Weide vorbeigefahren sind, auf der viele Wallabies, kleine Kängurus, grasten, rundeten wir den Tag noch mit gemeinsam gekochten Nudeln mit Tomatensoße ab. 

Zu den bisherigen Tagebücheinträgen gelangen Sie hier. 

- Bericht 1 von Bibiane Neisser

- Bericht 2 von Hannah Neumann

-Bericht 3 von Anna Hochmuth

- Bericht 4 von Agustin Krieg

- Bericht 5 von Jil-Marie Hinrichs

- Bericht 6 Sarah Bayat

- Bericht 7 von Niklas Sternemann

- Bericht 8 von Louisa Peters

- Bericht 9 von Arthur Wans

- Bericht 10 von Mark Hummel Bescansa

- Bericht 11 von Leonard Melters

- Bericht 12 von Annika Reski

- Bericht 13 von Carolina Rösch

(isf)
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