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Düsseldorf
Ausschreitungen nach Ende einer Republikaner-Demo

Düsseldorf. Nach einer am Montagmorgen für den Abend angemeldeten Kundgebung der Republikaner vor der Freizeitstätte Garath hat es Ausschreitungen mit einem Leichtverletzten gegeben. Die Polizei nahm von mehr als 20 Beteiligten die Personalien auf. Gegen zwei Männer aus dem rechten Spektrum wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Körperverletzung. Die Demo der Rechtspopulisten hatte sich gegen die Gründungsveranstaltung von "Garath stellt sich quer" gerichtet, die mit mehr als 40 Interessierten in der Freizeitstätte stattgefunden hatte.

Das Bündnis, in dem sich Politiker, Sportler, Gemeindemitglieder und Anwohner engagieren, will mit Aktionen Flagge gegen Rechts zeigen, unter anderem schon mit einer Veranstaltung am 20. Februar im Garather Hauptzentrum vor dem Hotel Achteck, in dem Flüchtlinge untergebracht sind.

Gegen 19.40 Uhr hatten die Republikaner ihre Kundgebung für beendet erklärt, woraufhin die uniformierten Kräfte abrückten. Allerdings hielten sich zu diesem Zeitpunkt noch rund zwei Dutzend Demo-Teilnehmer vor der Gaststätte auf. Dort war auch die Kundgebung gewesen. Aus deren Kreis sollen sich nach Augenzeugenberichten mehrere Männer in Richtung Freizeitstätte aufgemacht und versucht haben, in die Einrichtung zu gelangen, in der das Bündnis tagte.

Laut Polizeibericht ist die Rede davon, dass Beamte in zivil zwei Gruppierungen beobachtet hätten, die sich gegenseitig beschimpften, unmittelbar danach attackierten und mit Flaschen bewarfen. Daraufhin hätten die Polizisten Unterstützung angefordert.

(rö)
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