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Düsseldorf
Ausschuss beschließt Firma für Hafenausbau

Düsseldorf. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung hat am Dienstag beschlossen, eine Entwicklungsgesellschaft für den Ausbau des Reisholzer Hafens zu gründen. Nur ein Mitglied der Linkspartei stimmte gegen die Beschlussvorlage, alle anderen Parteien stimmten dafür.

Die Firma namens "Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH" soll eine Tochter der IDR und der Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) sein, jeder Partner erhält die Hälfte der Anteile. Die IDR ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Düsseldorf. Die NDH gehören zu 50 Prozent der Stadt Neuss, die anderen 50 Prozent gehören den Stadtwerken Düsseldorf, an denen die Landeshauptstadt wiederum zu etwa einem Viertel beteiligt ist.

Die Bürgerinitiative Hafenalarm aus dem Düsseldorfer Süden hatte zuvor eine Verschiebung der Gründung gefordert. Einen entsprechenden Antrag hatten die Linken in den Ausschuss eingebracht, scheiterten aber an allen anderen Parteien. Linke und Bürgerinitiative wollten erst einen Beschluss der zuständigen Bezirksvertretung abwarten. Trotz des eindeutigen Votums gab es im Ausschuss noch Streit zwischen den Parteivertretern. CDU-Ratsherr Klaus Mauersberger forderte eine zügige Veröffentlichung des Verkehrsgutachtens über die Hafenpläne. "Nach meinen Informationen ist dieses Gutachten so gut wie fertig. Ausschussvorsitzende Monika Lehmhaus wollte mit Blick auf die vorgerückte Stunde aber keine weitere Debatte in dem Gremium zulassen. Bislang ist der Hafenausbau noch in einer frühen Phase, es steht noch die Machbarkeitsstudie aus. Die Industrie im Süden fordert den Ausbau des Hafens.

(tb)
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