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Düsseldorf
Austausch mit Warschau auf Wirtschaftsebene

Düsseldorf. Beim Besuch der polnischen Partnerstadt Warschau hat Oberbürgermeister Thomas Geisel gestern das Gründerzentrum Google Campus besucht, das in einer stillgelegten ehemaligen Wodka-Fabrik angesiedelt ist. Eine vergleichbare Einrichtung nach Düsseldorf zu ziehen, wäre für die Landeshauptstadt ein Quantensprung bei der Entwicklung als Metropole für Start-Ups und die Kreativwirtschaft, erklärte Geisel. Dazu nötig wäre eine dramatische Erhöhung der Flächen für Co-Working-Spaces (Bürogemeinschaften für Gründer), um die Aufmerksamkeit solcher Initiatoren auf sich zu ziehen. Ziel der Warschau-Reise ist der Ausbau des bestehenden Austauschs.

"Wir würden ihn gerne auf eine breitere Basis stellen und unsere Kooperation insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Ausbildung ausbauen." Dazu sei der Austausch im Hinblick auf Fragen der Mobilität, des ÖPNV und des Wohnungsbaus interessant, weil Warschau als wachsende Metropole vor ähnlichen Herausforderungen wie Düsseldorf stehe. Die Städtepartnerschaft besteht seit 1989, im Zentrum des Austauschs standen bislang die Bereiche Kultur und Sport. In Düsseldorf haben 2098 polnische Firmen ihren Sitz.

(stz)
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