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Düsseldorf
Autofahrer fährt Stadt-Mitarbeiter auf Parkplatz an

Düsseldorf. Gegen 300 Euro, bar übergeben im Gerichtssaal, hat das Amtsgericht gestern den Prozess gegen einen Autofahrer (47) beendet. Im Streit um einen Parkplatz an der Cecilienallee hatte dieser vor zwei Jahren sein Auto trotz Absperrung in eine Parkbucht gesteuert und einen Baumpfleger (27) gestreift. Im Prozess stellte sich die Situation aber ganz anders dar. Die Baumpfleger, die im Auftrag der Stadt dort arbeiteten, hatten eine Parkbucht mit einem Pylon abgesperrt, obwohl das laut Ordnungsverfügung der Stadt gar nicht zulässig war.

Als der Angeklagte in jene Parkbucht einrollte, blieb der Baumpfleger aber als lebende Barrikade stehen, statt auszuweichen. Vom Auto touchiert, klagte der Mann anschließend über Schmerzen an Ellenbogen und Knie. Die Schuld des Autofahrers stufte die Richterin wegen der "nicht übermäßigen Verletzungen" des Baumpflegers als gering ein, zudem liege der Vorfall "am untersten Rand" der Strafbarkeit.

(wuk)
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