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Düsseldorf
Awista darf alte Mülldeponie nun abdichten

Düsseldorf. Die Bezirksregierung hat der Awista genehmigt, dass die Gesellschaft den ältesten Teil der Deponie in Hubbelrath mit einer Oberflächenabdichtung versehen kann. Dies soll verhindern, dass Regenwasser in die alte Deponie läuft und sich neues Sickerwasser bildet. Zugleich kann die Awista nun das Grundwasser, das bereits beeinträchtigt war, sanieren. Auf diese Art - eine Mischung aus mineralischer und Kunststoff-Dichtung - wurde schon die Erweiterung der Deponie versehen.

Der alte Teil der Deponie ist drei Mal erweitert worden: nach Osten sowie zwei Mal nach Norden. Die Fläche der zweiten nördlichen Erweiterung wird aktuell verfüllt. Legt man die durchschnittliche Abfallmenge der vergangenen Jahre zugrunde, ist davon auszugehen, dass die jetzige Deponie bis spätestens Ende 2018 verfüllt ist. Deshalb hat die Awista ebenfalls bei der Bezirksregierung beantragt, die Deponie nach Süden zu erweitern. Die neu ins Auge gefasste Fläche beträgt gut 13 Hektar und könnte bis 2037 reichen. Die Awista kalkuliert mit einem neuen Deponievolumen von 2,6 Millionen Kubikmetern. Nach den genannten Erfahrungswerten entspricht dies einer Laufzeit von 17 bis 18 Jahren. Die Fläche würde deshalb nicht auf einmal in Anspruch genommen, sondern in drei Abschnitten. Der erste würde bis 2025 verfüllt, der zweite bis 2033 und der dritte bis 2037. Der Zeitplan sieht vor, dass ein Abschnitt jeweils ein Jahr, bevor er in Betrieb geht, eingerichtet wird.

Die Deponie ist zugelassen für nicht brennbare Abfälle und solche, die keinen wesentlichen physikalischen, chemischen oder biologischen Veränderungen unterliegen. Der Katalog der für Hubbelrath zulässigen Arten umfasst rund 180 Abfallsorten.

(hdf)
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