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Düsseldorf
Bahn-Werbeetat geht an Agenturen BBDO und Ogilvy

Düsseldorf. Die Entscheidung über die Etatvergabe der werblichen Marketingkommunikation für den Fernverkehr der Deutschen Bahn ist gefallen: Das Unternehmen setzt für 2016 und 2017 die Zusammenarbeit mit der ihrer Stammagentur Ogilvy fort. Ein Novum: Die Bahn nimmt mit der Düsseldorfer BBDO eine zweite gleichberechtigte Agentur mit an Bord.

Gabriele Handel-Jung, Leiterin Marketing der Deutschen Bahn begründet: "Alle Bewerber haben im Pitch gut durchdachte Konzepte vorgelegt. Die Entwürfe von Ogilvy und BBDO haben uns am meisten überzeugt. Wir haben uns bewusst für eine Zusammenarbeit mit zwei Agenturen entschieden, da die Anforderungen an das Marketing immer weitreichender werden und sich die Konzepte von Ogilvy und BBDO optimal ergänzen."

Die nächsten zwei Jahre stehen laut der Bahn im Zeichen neuer Angebote und Produkte. Die Deutsche Bahn hat die größte Kundenoffensive ihrer Geschichte gestartet. Das Zugangebot im Fernverkehr wird bis 2030 um 25 Prozent ausgeweitet. Nahezu alle deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern sind dann mindestens alle zwei Stunden an das Fernverkehrsnetz angeschlossen, teilte die Bahn gestern mit. Auf den Hauptachsen sollen zwei ICE-Züge pro Stunde und Richtung fahren. Dafür investiert die Bahn zwölf Milliarden Euro, vor allem in neue Züge.

BBDO hat seinen Sitz in Düsseldorf an der Königsallee. Die Werbeagentur gehört zum Netzwerk Omnicom, der größten Firma dieser Art weltweit. Ihr Deutschland-Chef Frank Lotze soll gute Kontakte zur Bahn unterhalten.

Ogilvy gehört zum größten Omnicom-Konkurrenten, der WPP-Gruppe. Deutscher Hauptsitz ist Frankfurt. Allerdings unterhält die Agentur zwei Zweigniederlassungen, eine in Berlin, eine weitere im Düsseldorfer Medienhafen. Ogilvy, offiziell Ogilvy & Mather, versteht sich als Komplett-Dienstleister.

(tb)
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