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Düsseldorf
Bandleader fordert 35.000 Euro für Fest in Hotel

Düsseldorf. Das Rheinbahn-Fest 2014 sorgt nicht nur wegen des Auftritts eines boxenden Kängurus für Streit. Ein Bandleader und Chef einer Künstler-Agentur fordert vor Gericht für die Veranstaltung in einem Neusser Hotel rund 35.000 Euro. Er habe die Veranstaltung betreut und Künstler der eigenen Agentur vermittelt. Vom Hoteldirektor sei versprochen worden, das würde später "angemessen honoriert". Jetzt verlangt der Kläger fünf Prozent des damaligen Umsatzes, den er auf 600.000 Euro schätzt. Der Auftritt eines boxenden Kängurus als vermeintliche Attraktion hatte damals für massive Proteste von Bürgern und Tierschützern gesorgt.

Der Kläger sagt, er habe sich auf mündliche Zusagen des Hotel-Direktors verlassen, einen schriftlichen Vertrag gab es nie. Trotzdem will er für seine "Bemühungen" um das Gelingen des Festes nun einen Teil der Einnahmen abschöpfen. Der Geschäftsführer des Hotels hatte das bisher jedoch abgelehnt. Für den 8. Dezember hat das Gericht eine Entscheidung angekündigt.

(wuk)
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